Jul

29

Als wir starten, weiß der Wind nicht recht, was er tun soll. Hinter Langeland dreht er in alle Richtungen. Erst als wir die Insel hinter uns lassen, stabilisiert der leichte Wind sich auf östl. Richtung und wir setzen den Gennaker. Wir kommen eine ganze Weile gut voran.

Als der Wind einschläft, wird Bernd wach: Schwimmen ist angesagt. Nachdem er ein paar Meter neben dem Schiff her geschwommen ist, zieht er es doch vor, den Rettungsring zu greifen und sich mit gut 4kn von der Cassiopeia ziehen zu lassen.

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Nach ein paar Meilen unter Motor frischt der Wind wieder auf und der Gennaker kommt wieder zum Einsatz. Langsam dreht die Brise über Nord nach West. Der Versuch einer Gennaker-Halse fängt gut an und der Gennaker weht vor dem Schiff aus und kippt nach Backbord. Leider bleibt die Schot am Anker hängen und das Manöver ist versaut. Also Schlauch runter, und die Halse ohne Wind erledigen. Schade eigentlich.

Bei der Anfahrt in den Fehmarnbelt schaltet sich der Wind abrupt aus. Die Schwarze Front verheißt nix Gutes. Der Gennaker wandert also zügig zurück in die Baxkiste und die letzten Meilen bis Burgtiefe schieben wir erneut per Motor. Uns treffen nur wenige Tropfen.

In Burgtiefe passiert dann das Unheil! Im Grill sind die Batterien leer! – Das durfte nicht passieren. Wir improvisieren also ein anderes Essen und zapfen unser Flens-Fass an. Wenigstens das läuft!

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