Jul

17

Planung und Realität klaffen manchmal auseinander – wie an diesem Segler-Tag. Unser Plan, möglichst früh nach Odense reinzufahren, um früh auf Stadterkundung zu gehen, scheiterte an einem kaffeetrinkenden Brückenwärter. Um die Brückenöffnung um 8:30h abzupassen, sind wir extra früh (6:30h) aufgestanden. Vor der Brücke angekommen, mussten wir feststellen, dass der Brückenwärter seinen Posten schon zur ersten Frühstückspause verlassen hatte. Die männlichen Crew-Mitglieder beschlossen, das Boot bis zur nächsten Brückenöffnung für zwei Stunden zu hüten und sich mit Snacks bei Laune zu halten, während die Odense City Girls erste Besorgungen erledigten. Nachdem wir im Hafen von Odense eine riesige Box für unsere Cassiopeia gefunden hatten, konnten wir die Stadt erkunden.
Besonders reizvoll war die Jansen Gasse, in dem das Geburtshaus des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen steht. Über das Stadtgebiet verteilt fanden wir unzählige Skulpturen, die Szenen aus seinen Märchen darstellen („Das hässliche Entlein“, „Die kleine Meerjungfrau“, etc.). Nach einem entspannten Stadtbummel mit Kaffeepause in einem hippen Café machten wir uns hungrig auf die Suche nach einem Pölser. Zu unserer großen Enttäuschung war der mobile Hotdogstand bereits weitergefahren, weshalb wir auf einen anderen Imbiss ausweichen mussten. Gesättigt und zufrieden folgte schließlich ein Nickerchen im Park – das frühe Aufstehen steckte uns noch in den Knochen. Anschließend statteten wir noch einer einladenden Streetfood Halle einen Besuch ab.
Gegen Abend fuhren zurück in unsere Bucht beim Odense Fjord (diesmal war auch der Brückenwärter pünktlich vor Ort) und beschlossen den Tag bei einem Gin Tonic im Sonnenuntergang. Der tiefrote Vollmond lockte dann alle kurz vor dem Schlafen noch einmal aus der Koje.

Blutmond

Blutmond

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