Jul

16

Rasmus meinte es beim Ablegen in Kerteminde wieder einmal nicht gut mit uns. Eine dicke, dunkle (!) Wolkendecke begrüßte uns auch an diesem Morgen. Auch das super-sanfte Ablegemaöver mit der Kraft des Windes aus dem Päckchen konnte uns da zunächst nicht versöhnen. Das bekam Rasmus direkt durch unsere dreiste Verweigerung des Nuss-Ablegers zu spüren. Der weiße Port hatte ihn an den ersten beiden Tagen leider wohl etwas verstimmt – er wurde nicht gut angenommen. Nur der Nuss-Schnappo, den es am Vortag gegeben hatte, hatte wie beschrieben auch zumindest am Nachmittag seine Wirkung (i.e. Sonne) gezeigt. Naja. Das gute Wetter hatte ja nun gestern nicht besonders lang angehalten. Selbst Schuld. Heute gab es also erst einmal keinen Nöt-Schnappo für Rasmus. Wir hatten es satt mit diesen Wolken und dem kühlen Wind.
Nach halbtägiger eisiger Bedenkzeit aber sah Rasmus es schlißlich ein und gab auf – klar: damit er morgen wieder in den Genuss des Schnappos kommen würde. Hatten wir uns vormittags schon darauf eingestellt, uns für diesen Törn noch lange Unterwäsche zuzulegen, schien plötzlich von einem nahezu wolkenlosen Himmel die warme Sonne auf uns hinab. Kurz entschlossen änderten wir unsere Pläne, nach Aarhus zu fahren, und machten uns – sanft vom Genaker gezogen – gen Odense auf. Aus der kurzen Badepause im Odense Fjord wurde genauso spontan ein Ankern über Nacht, Baden und Landausflüge inklusive. Die Quallen konnten uns nicht abschrecken.
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