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28.04.2011 – Als die Cassiopeia in der Bucht von Dyvig die Leinen los wirft, weht ein leichter Wind mit Stärke 3. Wir starten mit optimalen Segelbedingungen. Schon nach der 2. Wende im Als Fjord reffen wir das Groß und später verkleinern wir noch 2 mal das Vorsegel. Trotzdem schießen wir im Als Sund noch 2-3 mal in den Wind.

Mit perfektem Timing erreichen wir Sonderborg. Die Brücke wird wenige Minuten nach unserem Eintreffen geöffnet und gemeinsam mit einer Armada von Marine Seglern erreichen wir den Stadthafen. Zeit für die berühmten Sandwiches von Sonderborg.

Nach einem ausgiebigen Gang durch den Ort gibt es Kaffee an Bord und während anschließend Sandra und Hegi ein Schläfchen in der Sonne genießen, machen Matthias, Frank und Hans-Werner sich noch einmal auf, die Gegend zu erkunden. – Als Hegi’s Telefon klingelt wird schnell klar: Die Jungs haben die Marina von Sonderborg erreicht und sind inzwischen fußlahm! Ein schwimmendes Taxi wird benötigt! – Zu zweit werfen wir die Leinen los und machen uns auf den Weg, die Crew zu bergen.

Mit voller Besatzung soll’s weiter gehen richtung Flensburg, um den Sonnenuntergang auf dem Wasser zu erleben. Die Windex zeigt 6-7 Beuafort. Wir setzen das halbe Vorsegel und lassen uns durch die rauhe See ziehen. In der Außenförde wird’s ruhiger.

Die Crew

Wir nähern uns Marina Minde mit knurrenden Mägen und es ist noch viel zu früh, um eine Fahrt durch die Nacht erleben zu können. Flensburg ist schon zu nah. – Also: Nächste Pause in der Marina Minde.  

Um 22:40 Uhr geht’s nach einem opulenten Mahl an Bord weiter in die dunkle Nacht. Die Fahrwasser Feuer leiten uns richtung Heimat und nach einer Ehrenrunde durch den nächtlichen Flensburger Hafen machen wir ein letztes mal fest.

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