Jul

24

Der entspannte Vortag war wohl eingeplant, steht für heute doch ein etwas größerer Schlag von knapp 50 Seemeilen mit Zielhafen Korsør an. Mit der bereits bekannten Stunde Verspätung verlassen wir gegen 0700 Kalvehavn.

Vielleicht war der Schluck für Rasmus zu klein, oder der des deutschen Wetterdienstes zu groß: Keine Vorhersage stimmt mehr! Mit Wind um 2 Bft. aus West/Nordwest, lassen wir den Motor im Fahrwasser etwas helfen, damit uns der Strom nicht völlig am Vorankommen hindert. Verzweifelt hoffen wir auf die angekündigten 4-5 Bft. aus Süd/Südost.

Der Wind dreht und dreht, verlässt uns schließlich völlig. Also muss der getreue Volvo seine Ausdauerfähigkeit unter Beweis stellen. Inzwischen ist Korsør ein Muss geworden: für den kommenden Tag wird Sturm und Gewitter vorher gesagt; das wollen wir in einem sicheren Hafen abwettern.

Nach 11,5 Stunden auf See erreichen wir endlich KORSØR. Erinnerungen an letztes Jahr werden wach: In diesem Hafen kann man in 36 Sekunden für 1 DKK duschen. Schnell wird noch die neue Kuchenbude installiert, damit der Sturmtag an Bord etwas geräumiger wird.

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