Apr

29

Als wir den Hafen verlassen, ist nahezu kein Wind zu spüren. Wir setzen den Gennaker und warten geduldig, ob etwas passiert. Heute passt sogar die Temperatur zum sonnigen Wetter.

Jutta steht am Ruder und betet die erste rote Tonne an, damit sie uns entgegen kommt. Das Gebet wird zwar nicht erhört, aber wir passieren die Tonne dennoch nach einer kleinen Ewigkeit. Auch die Hakuna Matata setzt das Leichtwindegel und stellt sich der windstillen Herausforderung.

Gegen Mittag hängt der Gennaker schlaff am Spifall, als wir per Funk die Info bekommen, dass zwei Crewmitglieder der Hakuna Matata planen über Bord zu gehen. – Respekt! Die Wassertemperatur ist durch unsere Crew nicht feststellbar.

Als der Wind wieder etwas spürbarer wird, führen wir ein Hand Halse Manöver durch und unser Schiff setzt sich wieder in Bewegung. Die Hakuna Matata braucht etwas länger, da sie nur eine Schot für den Gennaker zur Verfügung hat. Wichtige Minuten gehen ins Land, die für den Rest des Tages nicht mehr aufgeholt werden.

Von nun an schleichen wir mit langsamer stetiger Geschwindigkeit über die spiegelglatte Ostsee Richtung Korsör. Der Zwiebel-Look der letzten Tage ist vergessen und Pizbuin Stellung ist angesagt.

Pizbuin

Pizbuin

Vor Korsör segeln wir noch zwei Halsen und lassen uns vom bunten Tuch bis in den Vorhafen ziehen.

Unter Gennaker in den Hafen

Unter Gennaker in den Hafen

Wir fahren eine Hafenrunde und suchen zwei benachbarte Boxen aus, um bald die Hakuna Matata erneut mit musikalischen Ehren zu empfangen.

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