Mai

3

Das Wetter hat sich nur wenig verändert, nur der Himmel blau eingefärbt. Zum Nachmittag sind Regen und Graupelschauer vorhergesagt. So lösen wir zur Öffung der Tankstelle die Leinen. Mit gefülltem Tank fährt Cassiopeia gen Eckernförde, Graupelschauer Maria Jose und Louise zu den Charterbasen.20190503_121219-kl

Rechtzeitig vor einem größeren Graupelschauer hat Cassiopeia die Kuchenbude in Eckernförde aufgebaut. Damit geht ein weiterer Maitörn mit vielen neuen Erlebnissen zu Ende.

Mai

2

Das Wetter ist noch etwas extremer. Wir beschließen einen Hafentag. Ein Teil der Maisegler nutz die Zeit für einen kulturellen Ausflug nach Kiel. Andere bleiben an Bord und genießen die Ruhe, trinken Kaffee und erzählen über die Segelerlebnisse.

Am Abend sind alle wieder versammelt und nach einigen Gruppenfotos wandern wir zum “Mövenschiss”, einem Lokal im Olympiazentrum. Hier gibt es nicht nur einen „Mövenschiss“ als Aperitif, sondern auch sehr leckere Gerichte beim Abschlußessen. Die Stimmung ist gut und wir haben einen vergnüglichen Abend mit vielen Geschichten von diesem Mai- und anderen Törns.

Mai

1

Wir haben Größeres vor, so klingelt ausnahmsweise Mal der Wecker und das auch noch sehr früh. Es hat sich viel Wind angesagt und so lösen wir bereits um 9 Uhr die Leinen. Zunächst geht es unter Maschine durch den Fehmarn Sund. Hinter der Sund Brücke ziehen wir das Vorsegel zu dreiviertel und unter schweren Bedingungen kreuzen wir der Küste entlang. Auf Backbordbug haben wir erträgliche Wellen und eine gute Geschwindigkeit, dafür kommen wir dem Ziel nur wenig näher. Auf Steuerbordbug bremsen uns die Wellen immer wieder aus, dafür ist die Richtung fast richtig. Maria Jose haben wir schnell hinter uns aus den Augen verloren. Louise, die etwas später gestartet ist sehen wir in einiger Entfernung langsam vorbeiziehen. Scheint wirklich besser zu segeln. Nach 19 Wenden sind wir in der Kieler Förde und motoren das letzte Stück nach Strande. In der Dämmerung sehen wir noch etwas Dunkles im Fahrwasser, was sich bei näherer Betrachtung als Schubverband entpuppt. Schließlich finden wir auch noch im Halbdunkel die Einfahrt von Strande. Ein Taschenlampensignal zeigt uns einen für Cassiopeia frei gehaltenen Liegeplatz. Wir sind sehr erstaunt, als Oliver unsere Vorleine annimmt.  Letztlich hat nur die Cassiopeia den längsten Teil der Strecke ersegelt und nur durch den Einsatz des Dieselsegels konnten die beiden anderen Schiffe das Ziel schneller erreichen.