Aug

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DSCI4743Es ist noch Enten- bzw. Möventeich als wir Mommark verlassen. Doch schon bald zeigt sich ein kleines Lüftchen, zwar nicht aus der vorhergesagten Richtung, aber es geht schon mal voran. Nachdem wir die Südspitze von Als hinter uns gelassen haben ändert sich rapide die Windrichtung und auch die Stärke nimmt zu.

 

 

August2018-120Mittags weht es sogar die Nudeln vom Löffel, als wir uns etwas stärken wollen. Die Flensburger Förde empfängt uns fast schon stürmisch. Mit einem Reff kreuzen wir dem heimatlichen Liegeplatz entgegen.

 

 

 

 

 

August2018-121Zum Abschluss bleibt die Kombüse kalt und wir gehen Essen. Zufälligerweise gibt es am Rathausplatz nicht nur gutes Essen sondern heute auch Livemusik. So klingt der Törn Abend nach 331 Semmeilen mit beschwingten Rhythmen aus.

Aug

22

August2018-118Der Wind hat auf Süd gedreht, so kreuzen wir Richtung Svendborg Sund. Es ist immer wieder schön hier durch zu fahren, auch wenn oft Verkehr wie auf der Autobahn ist. Das Wetter ist kaiserlich und wir schaffen fast alles unter Segeln. 

August2018-119Später sehen wir einen Großsegler der von Kitern umschwärmt wird. Dieses Schauspiel können wir etliche Meilen beobachten, bis wir Soby achteraus haben.

Schließlich legen wir wieder in Mommark an, diesmal komfortabel im Innenhafen. Wir sind noch nicht richtig fest, haben wir schon zwei Nachbarlieger. Der Hafenmeister hilft persönlich beim Anlegen.

Aug

21

August2018-116Bei 3 Windstärken aus NW verlassen wir Kerteminde, zuerst als Schmetterling. Als der Wind nachlässt nehmen wir doch lieber wieder den Genaker. Damit kommen wir gut durch die Beltbrücke bis nach Lohals. Wir finden noch einen Platz bevor es voll wird in Hafen und bekommen kurz Besuch vom Hafenkater.

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Aug

20

Wir legen einen weiteren Hafentag ein, der Himmel ist blau und der Windmesser zeigt 6.August2018-110Also stellen wir nach dem Frühstück die Fahrräder an Land und fahren nach Ladby. Hier ist ein Wikingermuseum um das Grab eines Wikingerfürsten entstanden. Er wurde auf seinem 21m langem Schiff zusammen 11 Pferden bestattet. Die Ausgrabungsstätte kann man unter einem Erdhügel besichtigen. Ein Nachbau des Schiffes liegt am Steg des Kerteminde Fjord, 5 Jahre hat es gedauert dieses Schiff mit der Methoden die den Wikingern nachzubauen.

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Die Rückfahrt wird durch einige Pump Pausen unterbrochen, Ullas Hinterrad macht schlapp.

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Nachdem wir dies bei einer Kaffeepause geflickt haben besichtigen wir noch die Schwanenmühle, die Altstadt mit der Eisdiele und den Fischeihafen.

 

 

 

 

 

 

August2018-112Auf dem Rückweg sehen wir noch die Übungsstunde vom Ruderclub und der Segeljugend in dem für so viele Boote doch recht kleinen Hafenbecken.

Aug

19

August2018-115Der Wind hat nachgelassen und so verlassen wir bei 4 Windstärken Langør. Nachdem wir uns durch die östliche Ausfahrt getastet haben setzen wir das Vorsegel und kommen damit bei 4-5 Bft gut voran. Nachmittags lässt der Wind nach, wir sehen gerade einen Traditionssegler vor uns, also setzen wir auch das Groß und fahren vorbei. Allerdings nimmt der Wind bald wieder zu und wir entscheiden uns für das Reff 1.

So kommen wir bis Romsø wo wir für die letzten Meilen wieder ausreffen. Um nach Kerteminde zu kommen reicht eine Wende und wir legen komfortabel längseits am Stegkopf an.

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18

August2018-107Wie vom Wetterbericht versprochen hat es aufgebriest. Der Windmesser zeigt bis 30 kn Wind, und die Ruckfender die seit Visby an Bord sind leisten gute Arbeit. Wir sehen im Hafen allerdings auch ein anderes Beispiel wie ein Boot am Liegeplatz geschützt werden kann.

August2018-109Wir entscheiden uns für eine Wanderung, um nicht mit den Rädern gegen den Wind kämpfen zu müssen. In der Nähe ist der Kanhave Kanal, der um 726 n. Chr. angelegt wurde um einen kürzeren Weg nach Aarhus zu schaffen. 

 

August2018-108Unser Weg zurück führt uns am Strande entlang durch malerische Landschaft.

Aug

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Die Fähre will gerade anlegen und es nieselt als wir ablegen. Unser Kurs geht weiter Richtung Nord. Eine Stunde später lässt der Regen nach, der Wind leider auch. Zeit ein buntes Tuch zu setzen. Raumschots füllt sich der Genaker und wir kommen weiter gut voran. Das Wasser ist recht glatt und die Sonne kommt heraus. Beste Bedingungen um mit dem Fluggerät eine Runde um Cassiopeia zu wagen. Mit etwas Herzklopfen gelingt sogar die Landung.

 

 

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Nachdem wir die Nordspitze von Samsö umrundet haben erreichen wir Langør. Wir haben unser nördlichstes Ziel erreicht. Darauf gibt es einen Sekt als Anleger und einen schönen Sonnenuntergang.

 

 

 

 

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Aug

16

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Die Sonne weckt uns und lädt zu einem Inselausflug ein. Wir machen die Räder klar und radeln los. Erster Stop ist an der kleinen schönen Kirche. Zwei in der Kirche hängende Schiffe zeigen die starke Verbundenheit mit dem Meer.

 

 

 

 

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Einen weiteren Stop machen wir an den Klinten am südlichen Ende, mit 5m schon einer der höheren Punkte der Insel.

Der Strand ist sehr steinig, wie auch der Strand am östlichen Ende den wir im Anschuss besuchen, und viele der Steine haben Löcher.

 

 

 

 

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Auf dem Weg dorthin können wir noch den Start eines Flugzeug vom Inselflughafen beobachten.

Mit einem kurzem Bad in der Ostsee, einem Eis und Grillen an Bord beenden wir einen schönen Tag auf Endelave.

 

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Aug

15

Nach einer ruhigen Nacht lichten wir den Anker richten den Bug gen Norden. Ab und zu lässt sich kurz ein Schweinswal blicken, sie sind aber sehr Fotoscheu, kaum ist die Kamera in Position, sind sie abgetaucht. Nach einem kurzen Regenschauer verwöhnt uns die Sonne. An Abend erreichen wir den Hafen von Endelave. In dem neuen und modernen Hafen sind noch viele Plätze frei.

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Aug

14

Wir sind nur einige Seemeilen weiter, da wir am Morgen noch einen Spaziergang zum Leuchtturm unternommen haben. Jetzt liegen wir in Lee von Fænø genießen die Ruhe und beobachten eine Motte und einen Kat die auf ihren Foils über das Wasser flitzen.

Aug

13

Es ist wieder trocken als wir ablegen, das haben auch andere Segler in Mommark bemerkt, so sind wir nicht die einzigen die den Hafen verlassen. Nach der Ausfahrt unterscheiden sich allerdings die Richtungen, wir entscheiden uns für Nord. Raumschots geht es bei bestem Segelwetter gut voran und wir erreichen am frühen Nachmittag Årø. Es sind noch viele Plätze frei und beim zweiten Versuch sind auch die Pfähle breit genug.  Allerdings ist der Schwimmsteg vom Bug aus sehr tief. So liefern wir etwas Hafenkino und drehen Cassiopeia nur mit Leinen in der Box. Nett gemeinte Hilfsangebote nehmen wir nicht an. Geht auch zu zweit und zur Belohnung gibt’s ein Eis am Hafenrestaurant. Anschließend satteln wir noch die Räder und drehen eine Runde um die Insel.

August2018-095August2018-094

 

 

 

 

 

 

 

 

Dabei finden wir nicht nur Steine am Strand sondern auch Weinplantagen mit Früh- und Spätburgunder. Wer hätte das gedacht was der Klimawandel möglich macht.

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Aug

12

Die Sturmtiefs haben sich ausgetobt und wir verlassen Schleswig. Kurz noch zwei Matjesbrötchen für zwischendurch und wir lösen die Leinen.

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Unter Vorsegel geht es Richtung Nord, bei Missunde muss der Diesel etwas helfen, damit wir rechtzeitig in Lindaunis zur Brückenöffnung sind. Kappeln schaffen wir dann unter Segel. Bald sind wir aus Schleimünde raus und ein frischen Südwest bring uns gut voran, zwischenzeitlich zeigt die Logge 8 Knoten. Da stört nicht mal der leicht einsetzende Regen. Eine Stunde später ist nicht mal mehr der Wind so schnell, dafür hat der Regen zugenommen. Bis Mommark wird er auch nicht mehr aufhören, aber der Wind kommt wieder und wir erwischen noch den letzten freien Liegeplatz.

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Aug

9

 

August2018-087Es ist noch recht ruhig im Hafen als wir mit unseren Räder nach Haithabu aufbrechen. Wir kommen an Kunst im Wasser vorbei, interessant anzuschauen.

 

 

 

 

 

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August2018-086Das Wikingerdorf ist gut besucht und auch eine Filmcrew versucht das Ablegen eines Wikingerbootes aufzunehmen. Dafür müssen ständig neugierige Touristen aus dem Bild gebeten werden. Schließlich gelingt das Manöver und später sehen wir sogar noch wie das Segel gesetzt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gestärkt mit einer Wikingerwurst treten wir den Rückweg an und erledigen noch einige Einkäufe. Wir sind wieder rechtzeitig an Bord als ein heftiges Gewitter über Schleswig hinwegzieht.

Aug

8

Nach einer sternenklaren Nacht, mit einigen Schnuppen, beginnen wir den Morgen wie wir den Abend beendet hatten. Wir schwimmen eine Runde ums Schiff. Seltsamer weise schaukelt Cassiopeia dabei recht wenig. Der Wind hat über Nacht gedreht und unseren Kiel ganz sachte auf Sand gebettet. Mit etwas Muskeleinsatz und maschineller Hilfe kommen wir wieder frei und sind rechtzeitig zur Brückenöffnung bei Lindaunis.

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Bei leichtem Wind geht es durch die malerische Schlei, die für Urszula fast wie die masurische Landschaft aussieht.

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Am frühen Nachmittag erreichen wir Schleswig und finden einen komfortablen Liegeplatz. Kaum sind die Leinen fest, ziehen dunkle Wolken auf, die ordentlich Wind und Regen mitbringen. Nach einer Stunde können wir bei Sonnenschein einen Spaziergang durch die Altstadt machen.

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Aug

7

Wir sind geflüchtet und haben Umbau und Umzug hinter uns gelassen. Das blaue Fluchtfahrzeug haben wir in Eckernförde gegen Cassiopeia getauscht. Unsere Sachen und Verpflegung waren schnell an Bord gebracht und reicht gefühlt für Jahre.

Der Wind  im Hafen ist schwach und die Vorhersage auch nicht besser.

Nach einigen restlichen Besorgungen machen wir die Leinen los. Mit einer eleganten Drehung um die Backbord Achterleine verlassen wir den Hafen. Auf der Förde erwartet uns ein frisches Lüftchen aus Nordost und so kreuzen wir mit 5 Knoten hinaus.

Frischer Wind

 

 

 

 

 

 

 

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Nach so vielen tropischen Tagen an Land kühl uns der Wind bei 7 Knoten Fahrt. Wir sehen voll belegte Strände bei Damp und rauschen hinein in die  Schlei.

Nach 28 Meilen fällt unser Anker kurz vor Lindaunis und wir genießen ein erfrischendes Bad in der Abendsonne.

MalerischBad mit Hut

Wind

By hegi

Aug

4

Als wir die Leinen loswerfen, steht heute Olaf am Ruder. Das wird sich im Laufe des Tages kaum ändern.

Unsere Biervorräte sind aufgebraucht und wir machen uns auf zu unserer vorletzten Etappe gen Damp 2000. Heute meint der Wind es gut mit uns. Mit Halbwind um 4 und nahezu keiner Welle legt Olaf das Schiff auf die Seite und steuert uns mit 7kn zügig unserem Ziel entgegen.

Zwischenzeitlich fallen mal ein paar Tropfen vom Himmel, um zu beweisen, dass das Wetter auch anders kann. – Ein lächerlicher Versuch!

Als wir Damp 2000 erreichen ist der Tag gerade mal richtig angebrochen und wir beschließen, Diesel zu bunkern und anschließend zu unserer letzten Etappe nach Eckernförde aufzubrechen. Das wird sich später als sehr weise Entscheidung herausstellen, da wir so eine perfekte Bierversorgung sicherstellen.

In der Förde macht der Wind seine Späßchen mit uns. Die Wolken lassen den Wind in alle Richtungen drehen. 90° Änderungen in Sekunden sind keine Seltenheit. Wir beobachten, wie der Verklicker in einer Windpause ganze Kreise dreht. – Einige Male steht bei Olaf ein großes “?” auf der Stirn.

Auf den letzten Meilen stabilisiert sich der Wind, so dass wir am Wind auf den Strand zu segeln können. Eine letzte Wende und wir liegen genau vor der Hafeneinfahrt.

Schon von Weitem können wir das Riesenrad erkennen, das im Hafengebiet aufgebaut ist. Erst als wir fest sind sehen wir, dass genau vor unserem Steg frisches Flens gezapft wird. Den Weg gehen wir heute noch einige Male.


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Aug

3

Als wir von Mommark starten, weht kein Lüftchen. Im kleinen Belt sehen wir jede Menge Masten, aber keine Segel.

Unter Motor fahren wir gen AERO und stoppen mitten im kleinen Belt die Maschine. – Bernd ist zu warm.

Wir werfen Bernd über Bord und hoffen, dass er das Schiff ziehend oder schiebend auf Kurs hält. Da haben wir allerding die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Logge zeigt 0,0 kn.

Wir bergen Bernd und die Reise geht weiter. In der Dänischen Südsee setzen wir den Gennaker, der sich lustlos aufbläht und kaum für Vortrieb sorgt. Da hätten wir auch Bernd aufhängen können.

Wir erreichen Marstal und testen eine zu enge Box, in der wir eine spontane Motorwartung durchführen. Die 2. Box passt.

Um an Mommark erinnert zu werden, setzen wir Bernd auf einen unserer Achterpfähle. Der Ruf von Bier und Steak lässt ihn jedoch nicht lange sitzen.

Pfahlsitzer Bernd

Pfahlsitzer Bernd

Aug

2

Als wir recht früh (für Hegi’s Verhältnisse) in Massholm ablegen, weiß das Wetter noch nicht recht, was es tun soll. Folglich geht es uns genauso…

Wir beobachten einen Traditionssegler der Erfahrung beim Ablegen durch Drehzahl ersetzt. Kann gut gehen – ist gut gegangen!

Vor Schleimünde setzen wir volles Tuch und legen Kurs gen Norden. Wohin wir wollen, wissen wir nicht. Unser Plan schwankt zwischen Dyvig, Wackerballig und Höruphav. Wir werden keinen dieser Häfen erreichen.

Mit wechselnden Windstärken und -Richtungen geht’s langsam voran. Als wir Kalkgrund nahezu querab haben, entscheiden wir uns östlich an Als längs zu segeln und nehmen Kurs auf Mommark, wo wir gegen 17:00 Uhr den letzten schlechten Platz ergattern. – Ab jetzt trinken wir Bier.

Heute ist Hafenfest und 4 schräge Vögel wollen testen, wie lange sie auf einem Pfahl sitzen können. Wir wünschen ihnen ganz viel Erfolg!

Scheiß Job

Scheiß Job

Aug

1

Es ist Hochsaison und der letzte Beitrag stammt vom 1. Mai. Was ist denn hier los?

Eigentlich hatten wir (Bernd, Olaf und Hegi) geplant, eine Woche gen Osten zu segeln, und das Schiff dort an die nächste Crew zu übergeben, das hat aber leider nicht geklappt. So haben wir uns heute zu einem kurzen Törn aufgemacht, um wenigstens ein paar Meilen auf der Cassiopeia zu segeln.

Als wir in Eckernförde die Leinen los werfen, herrscht Flaute. Die Sonne brennt vom Himmel und wir kommen kaum vorwärts. Ein klares Ziel haben wir nicht vor Augen, weil die Bedingungen keinen wirklichen Plan zulassen.

Im laufe des Tages frischt der Wind dann doch noch etwas auf und wir können langsam am Wind gen Norden segeln. Wir legen als Tagesziel Olpenitz oder Schleimünde fest.

Unterwegs springt einige Male ein Fender, den wir spontan Blaschke taufen, über Bord. Dank Olaf und Bernd, bringen wir Blaschke jedoch immer wieder sicher an Bord zurück.

Wir drehen eine Runde durch Olpenitz. Hier gefällt es uns gar nicht. Also entschließen wir uns weiter nach Schleimünde zu fahren. Leider liegen die Schiffe hier schon in zweiter Reihe. Das wird uns zu eng und so machen wir schließlich in Maasholm fest. Mal sehen wie es morgen weiter geht …

Als wir gestern an Bord gegangen sind, haben wir Gerd’s neuen Grill entdeckt, den wir natürlich sofort testen müssen. Die Prüfung hat er bestanden …