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17

 

 

 

 

 

 

 

 

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Aug

16

Die Wetterberichte haben leicht nördliche Winde versprochen und es sieht am morgen auch tatsächlich danach aus. Nachdem wir Proviant ergänzt und sogar direkt vom Fischer frischen Fisch bekommen haben, legen wir ab. Gleich nach der Hafenausfahrt ziehen wir den Genaker und eine flotte Fahrt beginnt.

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Die Logge ist nur selten unter 7 Knoten. Unterweges wir es dann doch etwas zu viel und wir tauschen Genaker gegen Groß. Eine halbe Stunde später geht der Genaker wieder hoch, der Wind schwächelt. Allerdings ziehen von Achtern dunkle Wolken auf, die hat der Wetterbericht verschwiegen. Wir bekommen den Genaker gerade noch trocken in die Tüte als es zu regnen beginnt. Erst leicht, dann wie aus Eimern und als Zugabe auch noch einen Winddreher der das Großsegel herumwirbeln lässt. Der Kurs hat sich um fast 90 Grad geändert und wir rauschen mit frischem Wind nur mit dem Gr0ß bei 7 Knoten weiter. Bis zum Anlegen hat sich des Regengebiet Richtung Rügen verabschiedet und wir laufen bei Sonnenschein in Gedser ein. Der lecker gegrillte Fisch bei Sonnenuntergang beschließt den Tag.

Aug

15

Wir verlassen Schweden mit Kurs Südwest und sehen als letzten Gruß die Steinsetzung auf der Klippe von Kaseberga.

Wir kommen zwar gut voran aber schaffen nicht ganz die Höhe die wir benötigen. So ist vor Mön noch eine Wende nötig um wieder auf die Ideallinie zu kommen.

Allerdings haben sich inzwischen bei zunehmendem Wind auch wieder kleine Wellenberge gebildet und bei diesem Geschaukel mag das Achterliek des Vorsegels nicht mehr. Es quittiert in der Wende den Dienst. So müssen wir gestutzt und mit Motorhilfe die letzten Meilen nach Klintholm zurücklegen.

Welch ein Unterschied zu Schweden, der Hafen ist gerappelt voll, aber nach einer kurzen Hafenrundfahrt finden wir noch einen Platz als zweites Schiff im Päckchen.

Nach 66 sm gibt es noch ein schnelles Abendessen, das bereits 15Minuten nach dem Festmachen auf dem Tisch steht. Gute Vorbereitung ist eben alles.

 

 

 

Aug

14

Wir erwachen mit pfeifendem Wind in den Wanten und nach einem schnellen Frühstück legen wir ab – mit ordentlichem Seitenwind und Schaukeln im Hafen. Draußen finden wir unseren Kurs im Labyrinth der Fischerfähnchen und -bojenketten. Dann rauschen wir bei Sonnenschein über erträglich hohe Wellen mit über 7 Knoten, trotz gereffter Segel mit Halbwind von Westen.

Nach drei Stunden hatten wir die Südostecke von Schweden erreicht und alles änderte sich. Der uns bisher so perfekt fördernde Westwind hat an der Südküste hohe Wellen aufgebaut, gegen die wir nun ansegeln müssen. Die Genua wird ganz ausgerollt und wieder eingeholt, wir wenden und nutzen den Motor, doch trotz aller Aktivitäten kommen wir kaum voran. Zu allem Überfluss ergießen sich auch noch mehrere heftige Schauer über unsere ächzende Cassiopeia. DSCI2122

Ystad würden wir unter diesen Bedingungen erst bei Dunkelheit erreichen, deshalb steuern wir den Puppenstubenhafen von Kaseberga an. Am Kai steht ein schlanker freundlicher Mann, der uns anbietet, längs an den Kai zu gehen. Er nimmt unsere Leinen an und hat gleich eine Lösung für unsere Sorge, an Diesel zu kommen. Es ist der Hafenmeister, der sofort die Tankstelle aufschließt und unser Boot ein paar Meter verholt, so dass die Schlauchlänge passt.

 

 

 

DSCI2139Weil es gerade noch hell ist, gehen wie auf die hohe Klippe für einen Rundblick. Gleich nebenan ist eine große Schiffssetzung und vielleicht sogar ein Sonnenheiligtum ähnlich Stonehenge, in dem wir den eindrucksvollen Sonnenuntergang erleben und die weite Aussicht auf das Meer genießen.DSC01065

Aug

11

Wie versprochen lässt der Wind nach und es herrscht Aufbruchsstimmung im Hafen. Wir checken aus, lösen um 9:40 Uhr die Leinen und setzen den Kurs Richtung Öland. Die von einem Skipper vermutete Welle mit 1 Meter finden wir allerdings erst viel später. Vor Visby sind es noch ca. 2,5 Meter. Wir wenden mit dem drehenden Wind, allerdings bremst die Welle unsere Fahrt. Es wird uns unterwegs klar, dass wir das anvisierte Ziel Sandvik nicht erreichen werden. Wir steuern die Bucht von Grankullaviken im Norden Ölands an. Beim Abendessen vor Anker schmieden wir einen verwegenen Plan: der Anker soll wieder gelichtet werden, um die günstigen Bedingungen in der Nacht zu nutzen und dem schlechten Wetter am Samstag zuvor zu kommen. Wir wollen an der Ostküsten Ölands Richtung Süden segeln. So bleibt der Anker nur 90 Minuten auf Grund und bei einem schönen Sonnenuntergang rauschen wir mit 6 Knoten in die Nacht.

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Zur Belohnung gibt es Sternschnuppen satt. Es ist wieder die Zeit der Perseiden. Die ganze Nacht sehen wir große und kleine Sternschnuppen über den sternenklaren Nachthimmel flitzen. In der Morgenflaute muss der Diesel etwas nachhelfen, schließlich wollen wir bei Helligkeit in Hörvik in der Hanö Bucht ankommen.
Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang umrunden wir die Südspitze Ölands. DSCI2104DSCI2097

 

 

 

 

 

 

 

Mit Westkurs nimmt wie versprochen der Wind wieder zu. Bis Hörvik segeln wir mit Reff1 und die Fock zur Hälfte eingerollt, die Geschwindigkeit bleibt trotzdem bei 6-7 Knoten. Ohne die dunklen Wolken wäre es bestimmt noch hell als wir die Leinen am Steg in Hörvik fest machen. Wir sind zufrieden – 182 sm in 36 Stunden.

Aug

10

Zeit zum Abschied nehmen, nicht von Gotland, sondern von Hegi. Sein Flieger geht von Visby- Airport gen Heimat.

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Da es immer noch mit 6 bis 7 Bft weht, macht die Restcrew mit dem bewährten Leihwagen, alternativ stand nur ein röhrender Auspuff zur Verfügung, einen Ausflug in den Süden. Bei strahlend blauem Himmel sehen wir mehrere große schiffsförmige Steingräber.

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Anschließend besichtigen wir die Kirche von Öja, mit einem beeindruckend großem Altarbild. Ein Aufstieg auf den hohen Kirchturm ist leider nicht möglich. Weiter geht es an der Südwestküste durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet. Wir halten an einem Strand mit malerischem Blick auf Lilla und Stora Karlsö. Thea findet einen zerbrochen Stein, der eine eingeschlossene Muschel frei legt.

 

 

 

 

DSCI2065Am südlichsten Ende erwarten uns wieder riesige Kalksteinformationen und Steilklippen mit Höhlen – sehr sehenswert.
Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher zum Leuchtturm von När. Ein weithin sichtbarer Leuchtturm, der im zweiten Weltkrieg den Flüchtlingen aus dem Baltikum den Weg in die Freiheit gewiesen hat.IMG_6981

Aug

9

Wir gönnen uns einen entspannten Tag mit kurzem Spaziergang

Aug

8

Der Wind pfeift, im Hafen werfen die Wellen die Boote hin und her und Cassiopeia ruckt heftig an den Leinen. Wir sind in Visby eingeweht und nutzen die Pause für einen Ausflug in den Norden Gotlands.
Mit dem Leihwagen, der auch schon bessere Tage hatte, geht es zuerst zu den Lummelunds Grotten. In den 50ern durch drei Jugendliche entdeckt, sind es kilometerlange Kalksteinhöhlen. Wir schließen uns einer einstündigen Führung an, um etwas von Gotlands Unterwelt zu erfahren.
Danach geht es weiter zur nördlichen Spitze.

Auf dem Weg sehen wir die Jungfrau, eine hochaufragende Kalksteinformation an der Küste.DSC00973

 

Die Crew nutzt bei einem Strandspaziergang die Gelegenheit die Steinsammlung zu vervollständigen. Sogar Exemplare mit eingeschlossenen Muscheln sind dabei.DSCI1999
Der nördlichste Punkt ist Hall, eine 50 Meter hohe Steilküste mit einem kleinen Leuchtturm. Direkt daneben eine mysteriöse Steinspirale auf dem Boden.DSCI2021

Als wir noch überlegen was uns die Zeichen sagen wollen, erwischt uns der Regen und wir flüchten mit dem Auto an die Ostküste.

 

Unterwegs hört der Regen auf und wir steuern Slite an, um noch etwas Fisch für das Abendessen zu besorgen.
Kaum auf dem Parkplatz vor der Fischbude angekommen, klopfen Regentropfen an die Scheiben. Mit einigen akrobatischen Übungen gelangen wir durch die Rückenlehne an den im Kofferraum liegenden Regenschirm. Der Lohn ist leckerer Lachs und Shrimps zum Abendessen, alternativ gibt es „Ratten“.

Aug

7

Hinter uns liegen 24 Stunden und 131 sm Nonstop. Heute Früh um 10:00 Uhr haben wir in Visby auf Gotland festgemacht und sind zurück in der Zivilisation. Es gibt wieder WLAN!!!

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In den letzten Tagen haben wir die Åland Inseln komplett umrundet und sind zurück nach Schweden gesegelt, ohne der Zivilisation zu nahe zu kommen.

Åland

Åland

Von Käringsund ging es NO-wärts weiter in die Schären von Åland. Unser Ziel war das riesige Dorf Danö vor dem wir uns vor Anker legten. Mit dem Schlauch ging es weiter an Land und die ca. 10 Häuser mit 27 zentral angebrachten Briefkästen waren schnell erkundet. Wir scheuchen ein Reh auf, das wenige Meter neben unserem Weg lag. Vermutlich hätten wir es übersehen, wenn es einfach liegen geblieben wäre. Schnell noch 3 frische Zwiebeln vom Feld geholt und schon ging es zurück an Bord um den Grill zu aktivieren (das Reh hatten wir nicht dabei).

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Das Highlight von Danö wurde entdeckt

Das Highlight von Danö wurde entdeckt

Das Highlight von Danö

Das Highlight von Danö

Weiter ging die Reise am nächsten Tag durch traumhaft schöne Schären-Landschaften und am Abend war Åland schon umrundet.

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Die Drehbrücke vor Mariehamn haben wir passiert

Die Drehbrücke vor Mariehamn haben wir passiert

Mariehamn war erreicht, wo wir uns einen Landtag gönnen wollten. Das Wetter am Morgen gab uns Recht. Sturm und Regen bescherten uns ein perfektes Hafenkino. Wir besichtigten den historischen Dreimaster Pommern, der diverse Handelsreisen um die Welt hinter sich gebracht hat. Wie schön doch unser Leben an Bord der Cassiopeia ist.

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Mit Blick auf die Wettervorhersage beschlossen wir, von hier aus einen weiten Schlag gen SW zu starten um das schwedische Festland wieder zu erreichen und schon ein paar Meilen für unseren anstehenden Ritt nach Gotland gut zu machen. Gegen 22:00 Uhr erreichen wir den gigantischen Naturhafen von Möja, der mit ca. 15 Schiffen vollständig gefüllt ist. Mit Heckanker legen wir unsere Nase an einen freien Privatsteg, an dem wir am Morgen prompt gefragt werden, ob wir Freunde der Besitzer seien. Natürlich sind wir Freunde aller Menschen.

Gegen 10:00 Uhr bergen wir unseren Anker und werfen die Vorleinen los. Wir fahren am Wind Richtung Sandhamn um das offene Meer zu erreichen. Vor der engen Durchfahrt in der sich diverse Schiffe in allen Richtungen tummeln, passieren wir die Großherzogin Elisabeth, einen Dreimaster auf dem Weg Richtung Stockholm.

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Ab hier sollte es nur noch geradeaus gehen. Die Windrichtung lässt uns leider nicht direkt auf Gotland zu fahren, so dass wir einen Kreuzschlag fahren müssen. Am Abend dreht der Wind jedoch zu unseren Gunsten. Am Wind reiten wir durch die mondlose dunkle Nacht über die unruhige See und erreichen Visby, wo heute die Mittelalterwochen losgehen. Perfektes Timing.

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Aug

7

Wir schlafen aus und erwachen in den Medeltidsveckan (Mittelalter Woche). Auf unserem Weg durch die Altstadt begegnen uns viele mittelalterlich gekleidete Leute, auch kleine Kinder im Bollerwagen von einem Hund gezogen und Frauen mit geschulterten Rattenkäfigen.
Wir schlendern über den mittelalter Markt, hier werden allerlei Waren feil geboten, Händler und Schausteller kampieren vor der Stadtmauer und Ritter erproben sich im Kampf. Ganz Visby scheint ins Mittelalter zurückversetzt, nur gab es da auch schon Handys?

Aug

1

Wir backen unsere Brötchen auf und gönnen uns unser paradiesisches Frühstück an Deck, als das Brötchenboot mit einem vermutlich reichhaltigen Angebot zu uns kommt. Das hätten wir vorher wissen müssen…

Mit achterlichem Wind geht es weiter über die Motoboot-Autobahn. Heute entscheiden wir uns für den Spinnaker und ernten dafür erhobene Daumen von den entgegenkommenden Schiffen. Die Fähren überholen uns mehrmals mit großen Wellen, da sie ihre „Bushaltestellen“ an jeder kleinen Insel anfahren.

Als wir den Spi shiften wollen, kann Gerd nur mit gekonnten athletischen Turnübungen verhindern, dass der Spibaum ihn von Bord wirft. Der Wind hat offensichtlich zu sehr aufgefrischt. Wir entscheiden uns also noch vor dem offenen Wasser für volle Standardbesegelung.

Das erweist sich als richtige Entscheidung, denn draußen hat sich inzwischen eine schaukelige Welle aufgebaut, auf der wir vor dem Wind nach Käringsund surfen. Auf halber Strecke bergen wir noch das Groß und lassen uns dann gemütlich vom Vorsegel ziehen.

Flaggenwechsel vor Åland

Flaggenwechsel vor Åland

Wir erreichen den traumhaft schön gelegenen Hafen um 20:00 Uhr. Für die Åländer ist es bereits eine Stunde später. Die letzte freie Box befindet sich neben einer Sunseeker Motoryacht, die so hoch ist, dass wir mehrere Versuche benötigen, bis unsere Fender beide Schiffe sicher schützen.

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Nächster Morgen

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