Apr

30

Es regnet und der Wind ist schwach bis mäßig, als die Cassiopeia am Samstagmorgen mit einer Teilcrew ablegt. Jutta , Mattias und Gerhard haben Wendtorf als erstes Ziel. Dort wollen Andreas, Hegi, Dennis und Stefan die Only You entern, um dann gemeinsam in den Maitörn zu starten.

Der Wind schwächelt unterwegs etwas, was aber durch etwas mehr Regen ausgeglichen wird. Da muss die Maschine nachhelfen um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein. Kurz nachdem Casssiopeia an der Ansteuerungstonne Wendtorf angekommen ist, läuft auch Only You aus dem Hafen aus.

Feierlich wird der Cassiopeia ein Päckchen via Bootshaken übergebenen. Es gibt einen neuen Wimpel, der sofort unter der Backbordsaling gesetzt wird.

Feierliche Übergabe ...

Feierliche Übergabe …

... des neuen ...

… des neuen …

... Cassiopeia Wimpels

… Cassiopeia Wimpels

 

...

Danach geht es Richtung Strande, unserem ersten Hafen. Hier trifft abends Piotr mit dem Bus ein. Damit ist dann auch die Crew der Cassiopeia komplett.

An Bord der Only You feiern wir in den Mai.

Apr

23

Der Tag wird kühl! Als wir uns aus den Kojen schälen zeigt sich zwar schon die Sonne am Himmel, aber der Wind im Hafen weht kühl um unsere Nasen.

Wir lassen uns vom Wind um die Achterspring drehen und die Nase der Cassiopeia bewegt sich langsam auf die Hafenausfahrt zu. Für diesen Ableger haben wir keine Maschine benötigt. Mit 2,5 kn treiben wir vor Topp und Takel aus dem Hafen. So einfach kann’s geh’n.

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Im Fahrwasser Richtung Marstal bläst der Wind fast genau von vorn und wir müssen etwas mit der Maschine aushelfen. – Ab Marstal Ansteuerung geht’s dann auf Backbordbug gerade aus Richtung Süd West. Mit vollem Tuch sind wir mit 7kn zügig unterwegs. Langsam kriecht die Sonne hinter unser Segel und es wird wie erwartet kalt.

Nachdem der Wind vor der Einfahrt zur Eckernförder Bucht etwas nachgelassen hat meint er es gegen Ende unserer Reise nochmal gut mit uns. Das Vorsegel muss weg und trotzdem schießt die Cassiopeia bei einer ordentlichen Böe munter in den Wind.

15 Min. vor dem Heimathafen ritzen wir mit unserem Mast eine tief hängende Wolke an und sie wird spontan undicht. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Zügig bergen wir das Groß und legen noch während der Fahrt das Baumkleid darauf. Es reicht ja, wenn wir nass werden.

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Eingespielt fahren wir die Cassiopeia in ihre Box und machen die Leinen fest. Kurz danach ist die Wolke wieder dicht.

Zum Abschluss gibt es ein ordentliches Steak an Bord. Die Saison 2016 ist eröffnet!

Apr

22

Haben wir “perfekter Liegeplatz” gesagt? Im Hafenhandbuch stand irgendwas von unruhig bei Nordwind. Warum hatten wir eigentlich heute Nacht Wind um Nord?

Der Tag weckt uns noch etwas kühl aber schon mit einem freundlichen Lächeln vom Himmel. So soll es bleiben.

Die Duschen in Mommark sind nagelneu und laden zum verweilen ein. Nur schade, dass sie nach genau drei Minuten ihren Dienst quittieren. Es könnte so schön sein.

Wir lassen uns vom Vorsegel quer über den kleinen Belt ziehen. Vor Aerö setzen wir zusätzlich das Groß und genießen den Sonnenschein. Wir sind etwas langsamer unterwegs, als wir gestern noch erwartet hätten und im Süden von Strynö entscheidet sich die Cassiopeia ihr Vorsegel selbständig einzurollen und den Motor zu starten.

Nachdem wir im Hafen von Strynö eine zu enge Box getestet haben, machen wir längsseits an der Pier fest. – Die Insel wirkt wie verlassen und lädt zu einem ausgiebigen Spaziergang zur Mühle an der gegenüberliegenden Küste ein.

Irgendwas auf dem Bild ist von 1832

Irgendwas auf dem Bild ist von 1832

Im Dorf fragt man sich, wozu eine so kleine Insel eine so erwachsene Kirche benötigt.

Viel Kirche für wenig Insel

Viel Kirche für wenig Insel

 

Nach dem Essen an Bord klopft der Hafenmeister um uns zu fragen, wie viele Brötchen er morgen vorbeibringen soll. Damit haben wir nicht gerechnet und sind leider schon versorgt…

Apr

21

Die Saison 2016 startet mit einer eher ungewöhnlichen Überführung. Am Krantermin soll der Liegeplatz direkt frei gemacht werden. Also macht sich ein kleine Crew bestehend aus Gerd, Thea und Martin auf den Weg nach Strande um nach einer kurzen Übernachtung an Bord die Cassiopeia nackt ohne Segel nach Eckernförde zu motoren. Gerd und Martin sind dermaßen zügig unterwegs, dass Thea, die die Etappe auf dem Landweg erledigt, kaum genug Zeit zu shoppen hat. – Schon am Abend sind die 3 zurück in Rinteln um mit Hegi seinen Geburtstag zu feiern.

Richtig los geht die Saison 1 1/2 Wochen später. Cassiopeia wird geschrubbt und glänzt bald in der Sonne. Einige Bastelarbeiten werden erledigt:

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Die Segel werden angeschlagen und am Donnerstag machen Gerd, Thea und Hegi sich auf zum ersten Kurztörn der Saison. Bei Wind um 4 aus nordwestlicher Richtung zieht das Vorsegel uns zügig gen Norden. Wir haben geplant mal wieder einen neuen Hafen auszuprobieren. Mommark heißt unser Ziel. Nach ca. 6,5 Stunden erreichen wir den Hafen.

VORSICHT! U-Boote

VORSICHT! U-Boote

Uns erwarten neue Schwimmstege mit Seitenfingern.  Da der Hafen fast leer ist, haben wir die freie Wahl. Wir entscheiden uns für eine Box, in die wir rückwärts einfahren und leewärts am Seitensteg festmachen. Ein perfekter Liegeplatz.

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Am Strand sammeln wir noch ein paar Steine, bevor wir uns an Bord über Spargel und Schweinefilet hermachen. – Ein schöner Saisonstart!

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