Jul

31

 Unsere heutige Reise führt uns vorbei an unzähligen Umlaut-Inseln (Längö, Sälö, Sälöknapp, Rörö, Högö, …). Wir segeln am Wind durch den Hake-Fjord und kreuzen dann Richtung Marstrand. Vor der Einfahrt von Marstrand bekommen wir einen ersten Eindruck vom Kattegat. Die Wellen aus West haben schon eine beeindruckende Höhe.

Einfahrt nach Marstrand

Einfahrt nach Marstrand

Ausfahrt aus Marstrand

Ausfahrt aus Marstrand

Als wir an Marstrand vorbei sind haben wir Landabdeckung und es wird ruhiger. Wir entscheiden uns trotzdem gegen die geplante Ankerbucht bei Högö über der es ordentlich pfeift. Wir segeln weiter nach Hyppeln, wo wir an der Achtermuring am Steg festmachen.

Hier gibt es ein Anlegeeis und anschließend machen wir uns mal wieder auf  Richtung „Toppen“. Da es keinen Weg gibt, klettern wir über die von Wind und Wetter geglätteten Steine und müssen ein paar Umwege in Kauf nehmen, da uns unerwartet ein paar Schluchten den Weg versperren – Die Aussicht ist überwältigend.

Auf dem Weg zum Hyppeln Toppen

Auf dem Weg zum Hyppeln Toppen

Guckst Du...

Guckst Du…

Jul

30

Als wir aufwachen beobachten wir durch die Salonluke einen Seehund, der stumm hinter der Cassiopeia schwimmt. Da wir ihn nicht zum Fotoshooting engagiert haben, taucht er ab, als er unsere Kamera sieht.

Unser heutiger Törn führt uns durch den „Touristenstrom“. Wir sehen Motor- und Segelboote in allen Formen und Größen. Erst am Nachmittag erreichen wir einsamere Gewässer und unser Vorsegel zieht uns mit 2,5 kn gemütlich durch die Natur.

Die letzen Meilen vor Almösund stellen sich als besonders spannend heraus. Das enge Fahrwasser, das an beiden Seiten im Flachwasser endet ist nahezu unbetonnt, Da heißt es Augen auf am Ruder.

In Almösund finden wir einen einfachen Hafen vor und wir machen rückwärts an einem Schwimmsteg fest. In den letzten Tagen haben wir die Insel  Orust einmal umrundet und haben unseren Ausgangspunkt nahezu wieder erreicht.

Jul

29

Als wir den Anker lichten bleibt die Maschine aus. Wir setzen das Vorsegel und rasen mit 1,4 kn aus der Bucht. Als wir unseren Toppen umrunden benötigen wir dann doch die Maschine und ab jetzt geht es für längere Zeit gegenan.

Mini Me im Einsatz

Mini Me im Einsatz

Außenaufnahme

Außenaufnahme

Bei Sonnenschein genießen wir die langsame Fahrt durch die Natur. Als wir eine breitere Passage erreichen setzen wir das Vorsegel und den Skipper im Mini me aus. Er umkreist das Schiff während wir im Koljö Fjord kreuzen. – Nachdem er den Tank nahezu leer gefahren hat (dazu später mehr) nehmen wir unseren Skipper wieder auf und es gibt ein warmes Süppchen unter Segel.

Die sehr ruhige Ankerbucht bei Stocken (aus dem zehn Jahre alten Buch) haben inzwischen diverse Motorbootfahrer zu ihrem Revier ernannt. Manche Boote entspringen quasi den Felsen. – Nach kurzer Suche finden wir einen schönen Stein, an dem wir mit Heckanker und Landfeste anlegen.

 

Stocken

Stocken

 

Unser Landausflug führt uns in einen kleinen Ort, in dem es keine Wege gibt und der nur auf dem Wasserweg zu erreichen ist. Man erreicht die Häuser durch die Gärten der Nachbarn. Wir haben das Auenland gefunden.

Nach dem Grillen an Bord machen sich Gerd und Hegi noch einmal mit dem Dingi auf den Weg um Stocken zu erkunden. Am weitest entfernten Punkt unserer Tour (wir haben gerade im flachen Seegras gewendet) streikt der Motor. Wir hätten vielleicht doch vorher mal in den Tank schauen sollen.

Stocken

Stocken

Gemeinsam setzen wir uns an die Riemen und bringen Mini me mit Muskelkraft zurück.

Jul

28

Für Sandra beginnt der Tag sportlich. Sie schält sich als erstes aus der Koje um Stenungsund joggend zu erkunden. Da der nördliche Teil im Wesentlichen aus Industrie besteht, heißt es bald kehrt und die Runde geht gen Süden weiter.

Gegen Mittag verlassen wir den Hafen und der 2. Teil des diesjährigen Schweden Törns geht los. Das Wetter ist eher wechselhaft und wir benötigen zwischenzeitlich kurz die Regenkleidung.

Das Segeln zwischen den hoch aufragenden Hügeln der Schären stellt bei wenig Wind eine echte Herausforderung dar, so dass wir immer mal wieder die Maschine zu Hilfe rufen.

Am Nachmittag fällt der Anker in der Bucht vor Havsten. Mit dem Dingi (Mini me) fahren wir an Land um einen kleinen Spaziergang zu machen.

Unsere Fähre

Unsere Fähre

Als wir ein Schild zum „Toppen“ des vorgelagerten Berges (159m) sehen entscheiden wir spontan, den kleinen Hügel zu besteigen. Was wir nicht ahnen: Eine Passage des Weges ist nur mit Hilfe einer vorbereiteten Leine zu bewältigen. – Sandra hatte doch schon Sport…

Am Seil zum Toppen

Am Seil zum Toppen

Gipfelstürmer auf dem Toppen

Gipfelstürmer auf dem Toppen

Als wir wieder an Bord sind, kühlen wir uns mit einem (nicht ganz bildlichen) „Sprung“ in die Fluten ab. Der aufziehende Regen macht uns die Entscheidung leicht, dass der Grill kalt bleibt und stattdessen der Herd herhalten muss.

Jul

27

Gegen 2:00 Uhr in der Nacht macht sich die neue Crew (Gerd, Sandra, Hegi) auf den Weg nach Schweden um die Cassiopeia zu kapern.

Die Reise verläuft nahezu reibungslos bis wir in Göteborg eine AVSTÄNGT Straße vorfinden. Wir müssen von der Autobahn abfahren und befürchten das Schlimmste. Der Umweg kostet uns aber nur wenige Minuten und wir erreichen unser Ziel um kurz nach 12:00 Uhr.

Die „alte“ Crew scharrt schon mit den Hufen, weil Sie – wie wir jetzt erfahren – bis 17:00 Uhr ein Crewmitglied in Kopenhagen am Flughafen abliefern müssen. Das Gepäck wird also im Eilgang an Bord gebracht und das Auto „besenrein“ übergeben. Nach einer guten halben Stunde sind wir allein.

Nachdem wir uns an Bord eingerichtet haben machen wir erstmal ein ausgiebiges Schläfchen. – Der Urlaub hat begonnen.

Abends aktivieren wir Theas Grill und versuchen unsere Vorräte etwas zu reduzieren. Ein schier unmögliches Unterfangen.  

Grillen an Bord

Grillen an Bord

 

Jul

26

Ein herrlicher Morgen in unserer Ankerbucht mit unglaublich klarem Sonnenschein! Es strahlen: Die Sonne, die Wellen, die Häuser am Ufer und wir. Ein Morgenbad macht uns frisch, dann beginnt leider unsere letzte Etappe vor dem Crewwechsel. Doch Schweden tröstet uns mit seinen malerischen Schären, an denen wir vorbeisegeln – mit Schmetterlings-Segelführung, mit Ginnaker. Unser Etappenziel ist Stenungsund. Unser Törn hat uns bis über den 58. Breitengrad gebracht.

Jul

25

Wir müssen uns von Nils trennen, der seine Reise zum Sprachstudium in Rom aufnimmt, und von Göteborg aus mit dem Zug nach Hause fährt. Zu fünft segeln wir weiter in Richtung Norden, mit günstigen süd- bis westlichen Winden, zwischen den Schären entlang. Die Ausblicke wechseln laufend, so dass es nie langweilig wird.

Auf unserem Weg liegt eine nur 18 m hohe Autobrücke. Die Cassiopeia soll angeblich 16,20 m hoch sein. Ob das wohl alles stimmt? Wir fahren vorsichtig auf die Brücke zu, begleitet von phantasievollen Vorstellungen der Mitsegler. Es reicht knapp. Dann folgt wieder ein Zickzackkurs durch die Schären, durch wenige aber äußerst hilfreich gelegte Tonnen gelenkt.

Gemütlich laufen wir nur unter Genua in eine Bucht ein und werfen Anker für die Nacht. Vorher können wir noch die Paraglider beobachten, die von einer Klippe springen, den Hangaufwind nutzen und am Ufer landen.

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Jul

24

Im zentrumsnahen Hafen Lilla Bommen machen wir an Mooringleinen in Göteborg fest. Zur Feier des Tages fällt das tägliche Deckschrubben besonders gründlich aus. Danach gibt es zur Belohnung ein Eis.

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Jul

23

Wieder weckt uns ein prächtiger Morgen. Der Wind frischt auf und wir kreuzen zum Einkaufen in den kleinen Hafen Kullavik. Hier trainieren Olympiateilnehmer auf  470ern. Unsere Suche nach einem ähnlich schönen Ankerplatz wie gestern ist jedoch vergeblich: passende Plätze sind bereits belegt oder zu windig. Deshalb laufen wir in den Fährhafen Donsö ein.

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Jul

22

Am Morgen werden die ersten meuternden Stimmen laut weil jeden Tag die Sonne scheint: man muss sich eincremen, läuft trotzdem Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen, es ist heiß …. Doch stößt diese Meinung auch auf offenen Widerspruch bei der Crew. Der Wind weht frisch mit bis zu 4 bft aus NW, so dass wir die Küste entlang kreuzen. Am Ufer wechseln sich Felsenküste, Städte und Kraftwerke ab. Unser heutiges Ziel ist der Naturhafen Malöhamn. Wir könnten direkt mit dem Bug an einem Felsen festmachen, doch vertrauen wir nicht so recht unserem zarten Heckanker und der Seilbefestigung an den Felsen. Deshalb ankern wir herkömmlich und sicher und machen Landausflüge mit dem Schlauchboot. Natürlich einschließlich des Erwerbs einer nicht repräsentativen Sammlung der vielseitigen Gesteine vom Ufer.

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Jul

21

Heute ist der Himmel bedeckt. Wir sehen uns die Insel Hallands Vaderö an, auf der dichter Urwald steht mit vielen alten und abgestorbenen Bäumen. Viele Schweden nutzen die Insel für einen Sonntagsausflug.

Am Wind geht’s weiter nach Norden, wir haben nur wenig Welle und es klart auf, bald ist der Himmel wieder wolkenlos. Das muss an unserem Ablegespruch- und –trunk liegen, dass Rasmus unsere Bitte so perfekt erhört hat. Wie landen in dem kleinen Hafen Glommen an, mitten zwischen Wohnmobilisten aus Schweden und Sachsen.

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Jul

20

Kaum wagen wir es zu sagen – beim Aufstehen begrüßt uns wolkenloser Himmel. Wir kreuzen gegen den leichten Nordwind zwischen wochenendausflügelnden Schweden und staunen über die vielen Menschen, die auf den Klippen wandern, sonnenbaden und angeseilt klettern. Das Kap Kullen nördlich von Helsingborg scheint ein beliebtes Freizeitziel zu sein.

Wir ankern vor der Insel Hallands Vaderö zwischen Schären, wo sich die Bewohner zur Begrüßung allesamt höflich versammelt haben: viele Robben liegen auf den Schären und schwimmen vor uns herum. Da muss natürlich sofort nach dem Ankern das Beiboot klar gemacht werden, um die Robben aus der Nähe zu sehen und zu fotografieren.

Auch diese Insel ist offenbar beliebt; Segelboote liegen in einer Art Naturhafen an Felsen, in den wir uns wegen der vielen Boote und der  Wassertiefe nicht hineingetraut haben. Schlauch- und kleine Motorboote liegen am Ufer, die Passagiere, meist ein junger Mann mit mehreren Schönheiten, chillen in den Booten oder grillen auf den Felsen.

Für uns klingt der Tag aus mit Grillen auf dem Boot bei Sonnenuntergang.

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Jul

19

Wir legen bei bedecktem Himmel ab, doch rasch klart es auf. Nur der Nordwestwind bleibt, so dass wir kreuzen müssen. Kopenhagen verabschiedet sich mit zwei Regatten, so dass wir eine ganze Weile die flitzenden und wendenden Boote beobachten können.

In der Meerenge zwischen Helsingör und Helsingborg wird es dann noch lebhaft. Als wir das Verkehrstrennungsgebiet kreuzen, um zur Hafeneinfahrt zu kommen, taucht plötzlich ein tarnfarbenes Frachtschiff aus dem Nichts auf, so dass wir abdrehen müssen. In diesem Moment frischt der Wind kräftig auf, das Boot läuft aus dem Ruder und als wir reffen, nähern sich die berüchtigt rücksichtslosen Fähren aus beiden Richtungen.

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Wer schleppt hier wen?

Doch mit uns sind sie gnädig, die eine macht einen großen Bogen um uns und gleich haben wir unser Boot wieder auf Kurs. Ein Schlepper mit Leichter nähert sich wieder im Trennungsgebiet, wobei sich der Leichter im Wind immer wieder völlig quer stellt. Da sind wir schneller.

Nach dem Anlegen in Helsingborg ist ein Stadtrundgang mit Besteigen der Burg angesagt.

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+/- 2

By Thea

Jul

18

Nachdem uns Frederik per Beiboot und Fahrt durch die Kopenhagener Grachten mit frischen Brötchen versorgt hat, frühstücken wir zusammen mit unseren neuen, mit dem Frühaufsteherflieger angereisten Mitseglern Fredo und Stefan. Kristin und Maurice verlassen uns. Wir lassen uns über den Tag durch Kopenhagen treiben.

Jul

17

Da die ersten im Päckchen um 8 Uhr ablegen möchten, sind wir früh auf. Leider bedeckter Himmel und pfeifender Wind. Doch auf den anderen Booten tut sich wenig. Um 9 Uhr bietet sich ein Theater, als sich ein Holländer in bester autoritärer Manier über die Disziplinlosigkeit unserer Nachbarn aufregt. So ganz ernst nimmt ihn niemand, vermutlich er selbst sich auch nicht, so dass wir gut gelaunt unsere Überfahrt nach Kopenhagen antreten. Für heute war kein raumer Wind gebucht, in  alter Tradition weht er aus NNW, als aus Richtung des Ziels. Wir kreuzen munter und Petrus belohnt uns durch Fortschieben der Wolken. In strahlendem Sonnenschein laufen wir in Kopenhagen ein. Und finden noch ein kleines Plätzchen im Christianshavn im Päckchen an der Ecke.

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Jul

16

Die Kreidefelsen von Klintholm, von der Vormittagssonne beschienen, zu passieren ist schon ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben weiterhin Sonne und raumen Wind gebucht – was aber auch heißt, dass es einem Teil der Mann-/Frauschaft zu viel schaukelt. Doch wir sind geizig – die Fische bekommen nichts!
Wir haben uns Skanör in Schweden als Ziel ausgesucht. Dabei sind wir nicht die einzigen. Offenbar ist es ein ausgesprochen beliebtes Ziel für Motorradfahrer, Wohnmobilfreunde und andere Schweden. Halt auch für Segler. Eine deutsche Crew möchte uns nicht als Nachbarn, ein allein segelnder Holländer hat keine Chance, weil er gerade nicht an Bord ist. Er erweist sich dann als ausgesprochen netter Nachbar, der mit seinem Bekannten, der auch allein segelt, den Sommer in der Ostsee verbringt.

An Land können wir in einer Fischhandlung dem Anblick der Menge von frischem Fisch nicht widerstehen. In 0,000001 Sekunde reift der Plan für ein Grill-Abendessen in der Abendsonne. Praktischerweise haben die Schweden entsprechende Einrichtungen an den Strand gestellt. Doch Theas Patentgrill ist sauberer und appetitlicher. Das Schlemmen war nicht schlecht.

Wir sind ja freundlich und können der Bitte einer Crew mit vier Kindern (9 Monate bis 7 Jahre), neben uns als 5. im Päckchen anzulegen, nicht widerstehen. Als die Kinder vom Opti mit Spinnaker, den sie mal segeln wollen, schwärmen, wandert das Gespräch zu Theas Segellehrhobby und der Skipper Moritz, aus Dörentrup stammend, erinnert sich, auch einmal bei Volker im SCSE den A-Schein gemacht zu haben.

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Jul

15

Der Montag beginnt früh, da ein kleines Boot, das unsere Landleine einsperrt, um 4 Minuten vor 7 Uhr ablegen möchte. Uns entschädigt freundlicher Sonnenschein und reger Wind aus West. Zwischen Falster und Sjaelland zieht uns zügig die Genua und der Strom, in Richtung Klintholm geht es dann unter allen Segeln und mit 4 bft. Wir kommen schon um ½ 3 Uhr an, was sich als prima erweist, da wir eine freie Box finden, während sich schon bald viele Dreierpäckchen bilden. Und es fand sich Zeit, die „paar“ Steine zu inspizieren, die unvorsichtigerweise am Strand liegen geblieben waren. Einige schöne werden den Weg nach Bad Pyrmont antreten müssen.

Jul

14

Der Sonntag beginnt früh für uns, um am Abend noch Vordingborg zu erreichen, wo wir zwei weitere Mitsegler aufnehmen werden, die mit dem EC anreisen – der tatsächlich in Vordingborg hält! Unter weiter zunehmendem Wind und Seegang, der sich in dem enger werdenden Seeweg zwischen Falster und Sjaelland auftürmt, aber glücklicherweise von achtern kommt, erreichen wir zügig Vordingborg. Doch dann tanzen wir auf den Wellen vor einer geschlossenen Klappbrücke. Ein schier unüberwindbares Hindernis vor dem gewünschten Nordhafen. Trotz Frederiks fleißigem Anfunken des Brückenwartes kommt keine Reaktion. Sicher ist die Brücke sonntags geschlossen. Nach mehreren weiteren Minuten im Kreis fahren richten wir unseren Bug enttäuscht zurück in Richtung Westen, um uns einen anderen Weg zu suchen. Doch das Geräusch eines durchfahrenden ICEs verführt uns, doch noch einmal zu einem Blick zurück gen Brücke zu werfen. Plötzlich erscheinen da doch die erhofften drei roten Lichter, die hier die Einfahrt erlauben. Gleich öffnet sich die Brücke, wir umkurven etliche Untiefen und erreichen den Hafen. Der ist schon so voll, dass wir nur als dritte im Päckchen einen Platz finden. Nach lebhafter kontroverser Diskussion unserer Nachbarn, wie wir die Landleinen auszubringen haben und unserem braven Befolgen aller Wünsche finden wir einen guten Platz und freundliche Kontakte zu den Nachbarn.

Unser Spaziergang führt uns erst auf eine ausgedehnte Burgruine und dann in eine leere sonntägliche Stadt; jedoch mit den typischen netten dänischen Häusern.

Um 23:30 kommen dann gut gelaunt Kristin und Maurice zu uns an Bord.

Abendstimmung in Vordingborg

Jul

13

Wir starten am Samstag nach einem spontanen Einkauf im Segelgeschäft, wo noch schnell passende Kleidung für Thea und Martin sowie ein Paar Segelschuhe für Frederik erstanden wurden. Am nun schon späteren Vormittag sticht die Cassiopeia mit vier Mann/Frau Besatzung in See. Bei Sonnenschein und mit raumen Wind segeln wir in Richtung Langeland. Doch richtig Spaß kommt erst auf, als wir die Südspitze umrunden und bei halbem Wind und 8 Knoten über Grund (die Logge lässt uns etwas im Stich) in Richtung Norden auf Spodsbjerg zurauschen.

Jul

12

Voll beladen und durch ein Vor-Abendessen an der Autobahn bei Marché gestärkt erreichen wir – Thea, Martin, Frederik und sein Freund Nils, am Freitag Eckernförde. Nur gibt es keine Parkplätze in Hafennähe – erst recht nicht, weil Sprottenfest ist. Aber am nächsten Morgen findet Thea dann sogar den Parkplatz Nr. 1 für uns.

In ihrer Box wartet die Cassiopeia bereits ungeduldig mit einigen schönen Verbesserungen auf uns, die Gerd mit Frederik noch schnell am letzten Wochenende für unseren Trip eingebaut hatte. Neugierig beäugen wir die neue Solarzelle, das prägnanteste neue Extra des Bootes.