Mai

19

Es gibt Matjesbrötchen

Es ist wenig Wind in Kappeln. So lassen wir uns Zeit beim Frühstück. Wir nutzen noch die nahe Tankstelle und „kriechen“ mit dem wenigen Wind aus der Schlei. Es ist Hochbetrieb auf der Schlei zu Pfingsten. Die Sicht auf der Ostsee ist diesig und der Wind bleibt mit 2 Bft schwach. So nutzt die Crew die Zeit zum Knoten-Üben und zur Stärkung gibt es noch ein Matjesbrötchen aus Kappeln.

Mit zeitweiliger Motor-Unterstützung erreichen wir die Förde. Hier gibt es noch ein lecker Abendessen, bevor wir in Eckernförde anlegen. Hier ist noch Hafenfest: wir sind erstmal weg…..

…..es gibt live Musik, die sogar zum Tanzen taugt, nur der Untergrund ist recht uneben. So nutzen wir die Pause der Band für einen Umtrunk und Francoise zeigt dabei der Jugend wie frau mit der Hammerspitze einen Nagel ins Holz treibt. Erst am fruhen Morgen sind wir wieder an Bord und fallen in die Kojen. Ein schöner Pfingsttörn geht zu Ende.

 

 

Mai

18

Es ist Pfingsten. Francoise, Christine, Michael und Gerhard
erreichen nach unterschiedlicher Staulänge zu später Stunde Eckernförde.

Nach einer kurzen Nacht und einem
ausgiebigen Frühstück wählen wir als Ziel Kappeln. Die Wetteraussichten sind
mittelmäßig feucht, allerdings müssen Vorhersagen nicht immer stimmen. So
starten wir mit leichtem Südwest in die Förde. Später frischt der Wind wieder
auf und wir rauschen bis zu 7 Kn an Damp vorbei. Vor Schleimünde ändert der Spaß,
der Wind kommt genau aus der Schlei und wir motoren den Rest bis Kappeln. Ein
kräftiger Strahl vom Raddampfer und die Strömung der Schlei verhindern den 1.
Anlegeversuch, sollte es einen Grund haben, dass der Platz 13 noch frei ist?
Mit etwas Schwung gelingt der 2. Versuch und wir können bei einem Spaziergang
Kappeln erforschen. Zur Stärkung findet Michael für uns ein paar Fischbrötchen,
die Leckersten weit und breit! Bis jetzt ist der angekündigte Regen aus
geblieben. Die Restaurants weisen alle Spargelgerichte aus, sind aber
ausgebucht. Für uns kein Problem, denn die Kombüse der Cassiopeia bietet auch
frischen Spargel und neue Kartoffel. So fallen wir rundum satt und zufrieden in
die Kojen.

 

Mai

3

Den letzten Tag verbringen wir unabhängig von einander, da die ONLY YOU zur Übergabe schon nachmittags vollgetankt in Laboe liegen muss. Wir sind zum gemeinsamen Abendessen in Laboe verabredet.

Der sonnige Tag mit wenig Wind von achtern gibt uns die Möglichkeit unsere weißen Körper ein wenig in die Sonne zu legen. Der Gennaker bringt und langsam aber beständig voran. Um das Abendessen mit der Crew der ONLY YOU nicht zu verpassen, helfen wir zwischenzeitlich etwas mit der Maschine nach.

Der "fünfte Mann" steht am Ruder

Der "fünfte Mann" steht am Ruder

Wir hören die Jammertonne schon von weitem und als wir in die Jammerbucht einlaufen werden wir auch wieder mit läutenden Glocken empfangen. So schließt sich der Kreis.

Nach dem Essen lässt die Crew der ONLY YOU es sich nicht nehmen ein letztes Mal unsere Leinen los zu werfen und wir machen uns auf zur letzten Etappe Richtung Eckernförde in die Nacht, während die Anderen sich im Auto auf den Heimweg machen. Wir erreichen den Heimathafen pünktlich um Mitternacht.

So geht der wahrscheinlich kälteste Maitörn, den die Cassiopeia jemals erlebt hat zu ende…

Mai

2

… das weiß jetzt auch Stefan.

Der heutige Tag kann wohl als schönster Segeltag dieses Törns bezeichnet werden. Bei 4 Bft anliegend verlassen wir mit Reff 1 und kleinem Vorsegel den Hafen. Schon bald lässt sich die Sonne blicken und der Wind lässt etwas nach, so dass wir nach und nach mehr Tuch geben.

Als wir die Fehmarnsundbrücke erreichen schiebt uns nur noch ein leichtes Lüftchen unter Schmetterling durchs Fahrwasser. Die letzten Meilen reisen wir nur noch mit knapp 2 kn Richtung Hafen der Seglergemeinschaft Heiligenhafen.

Als die ONLY YOU den Hafen erreicht sind bereits Möhren geschält, das Essen vorbereitet und der Doppelkeks gegessen. Juttas Essen auf der Cassiopeia ist heute ganz besonders feurig! Da hilft nur fließendes Wasser…

Mai

1

Wie jedes Jahr lassen wir den ersten Mai ruhig angehen. Bei perfektem Wetter gibt es nach einem späten Frühstück einen ausgiebigen Landgang durch Wismar.

Die Maicrews 2013 in Wismar

Die Maicrews 2013 in Wismar

Die Cassiopeia bekommt am Heck einen neuen Heimathafen verpasst, den wir gebührend mit einem Glas Prosecco begießen.

Gegen 16:00 Uhr verlassen wir den Hafen um bei perfekten Segelbedingungen noch einen kurzen Schlag nach Timmendorf auf der Insel Poel zu rutschen.

Da es aus der Kombüse lecker zu riechen beginnt, muss der Tagesbericht an dieser Stelle kurzfristig beendet werden.