Okt

6

Auch unser letzter Segeltag dieser Saison beginnt mit Regen.  Auf halber Höher der Eckernförder Bucht hat Rasmus dann Erbarmen mit uns und schickt uns strahlende Sonne und Wind von Achtern. Auf Schmetterlingskurs trocknen wir die Segel.

In Strande machen wir fest und verbringen noch 2 entspannte Stunden an Deck mit Cappuccino und Kuchen. Gut, dass Hegi nur leise schnarcht. So stört er die lesende Crew nicht.

Dann heißt es: Cassiopeia auf den Winterschlaf vorbereiten. Ohne Segel wirkt sie irgendwie nackt.

Das letzte Abendessen dieser Saison besteht aus 4 Gängen. Wir haben also genug Zeit, den Kalender 2013 zu checken und die nächsten Törns zu planen.

Cassiopeia, wir wünschen Dir einen erholsamen Winterschlaf!

... bis nächstes Jahr!

... bis nächstes Jahr!

Okt

5

Ein Tag, den man am liebsten in der Koje verbringen würde. Für heute war Wind bis 8 Bft und Regen angesagt. Also haben wir beschlossen recht früh die Leinen los zu werfen, da der Vormittag noch das beste Wetter versprach. Da hat er sich wohl versprochen. Bei trüber Sicht und Regen ging es mit Wind um 5 Bft den Süden. Genau in die Richtung, aus der der Wind kam.

So konnten wir nur in der Schlei und die letzten Meilen durch die Eckernförder Förde segeln. Die Nord-Süd Passage vorbei an Damp 2000 durfte der Motor übernehmen.

Der Nachmittag bescherte uns ein paar trockene Stunden, die gen Abend wieder von Regen und Windböen abgelöst wurden.

Wird Eckernförde unser nächster Sommer-Liegeplatz?

Okt

4

Wir haben uns auf eine Tagesdistanz von 21sm festgelegt. Heute geht’s nach Kappeln in die Schlei. Bis Kalkgrund will uns der Wind nicht so recht voran bringen. Dafür hat der Regen uns verlassen.

Leuchtturm Kalkgrund

Leuchtturm Kalkgrund

Ab Kalkgrund, der uns bisher auf  jedem Törn als Wegweiser zum Heimathafen gedient hat, geht’s unter vollen Segeln Richtung Schleimünde. An der Ansteuerungstonne fahren wir noch eine Wende und am Wind schaffen wir es am Leuchtturm Schleimünde vorbei bis Höhe Maasholm, bis wir die Segel bergen müssen.

In Kappeln liegen wir direkt an der Hafenmeile gegenüber der Nikolaikirche und der Altstadt. Bei strahlendem Sonnenschein gibt’s Cappuccino und Kuchen an Deck. Warum haben wir bisher eigentlich immer in Maasholm fest gemacht? – Nur weil’s dichter an der Ostsee ist?

Okt

3

Heute sagen wir zum vorerst letzten Mal “Flensburg Good Bye!” – Wir haben einen “tränenreichen” Abschied. Selbst die Wolken können ihre Tränen nicht bei sich behalten.

In diesem Jahr beginnen wir den Überführungstörn ins Winterlager mit einem neuen Ziel. Die Reise geht nach Strande am Eingang der Kieler Förde. Da wir nach unserem Schwedentörn neue Dimensionen für unsere täglichen Routen gewohnt sind, fällt es uns sehr schwer, die Etappen festzulegen. Wir entscheiden uns für die lange Version von Flensburg nach Wackerballig.

Ganze 3,5 Stunden sind wir auf Backbordbug unterwegs. Die Fock zieht uns mit zügiger Geschwindigkeit mit bis zu 7kn. Ohne eine Wende erreichen wir unser Ziel bei Tageslicht. Wann haben wir das zuletzt auf einem Überführungstörn erlebt?