Mai

28

Warum gehen drei schöne Tage eigentlich so schnell vorbei? Unsere letzte Etappe führt uns heute von Wackerballig zurück nach Flensburg. Der Wind weht frisch aus W. Aus der Geltinger Bucht rauschen wir am Wind mit 7 kn gen Sonderburg um anschließend durch die Außenförde zu kreuzen. Selten haben wir so viele Segel auf so wenig Fläche gesehen. Gut, wenn man zwei Ausbilder an Bord hat, die schon mal was von Wegerecht gehört haben. Das gilt nicht für alle Skipper. Da kommt ein Koleriker schon mal mächtig in Rage.

Am Wind brauchen wir etwas länger als geplant bis in unseren Heimathafen. Dann gilt es noch gemütlich einen Abschlusskaffee zu trinken, Irinas und Bastis Eierlikörkuchen zu vernichten und das Schiff zu räumen. So treten wir erst gegen 17:30 die Heimreise an. Das kann eine lange Nacht werden…

Die Pfingstcrew

Die Pfingstcrew

Mai

27

Wir schlafen wieder recht lange und machen dann noch einmal kurz im leerer werdenden Hafen von Dyvig fest um Wasser zu bunkern und das Nötigste an Land zu erledigen.

Der Wind wurde über Nacht wieder eingeschaltet. Bei 3 Bft aus OSO beginnt ein schöner Segeltag. Wir segeln mit 7 kn am Wind an der Nordküste von Als entlang und drehen langsam mit dem Wind gen Süden.

Bei so genialen Segelbedingungen vergisst man schon mal den Blick auf die Uhr. Wir haben den kleinen Belt in seiner ganzen Breite erkundet, als wir feststellen, dass die Navigation meint, dass wir unser Ziel gegen 11:00 Uhr am nächsten Tag erreichen, wenn wir so weiter machen. Der Wind hat uns inzwischen wieder verlassen und wir legen die letzten sm unter Motor zurück.

Heute essen wir unterwegs und erreichen Wackerballig nach 49,7 sm gegen 22:00 Uhr.

Mai

26

Der Wetterbericht hat Recht. Nach einem späten Frühstück machen wir endlich die Leinen los.

Mit etwas Thermik schippern wir noch hinter den Ochseninseln lang und müssen die Maschine zur Unterstützung einsetzen. Unser neues Crewmitglied steuert uns sicher an der dicken Berta vorbei aus der Förde.

Am Rande der Sonderburger Bucht bringen wir den Gennaker in Einsatz. Nach kurzer Zeit verlässt uns der Wind aber für den Rest des Tages und die Maschine muss wieder herhalten.

Die Sonne brennt vom Himmel und Sandra fordert Gerd auf, einen Rasensprenger an Bord zu installieren. Was sie bis dahin nicht wusste: Die Heckdusche erfüllt diese Aufgabe perfekt! – Jetzt weiß sie es!

Rasensprenger

Rasensprenger

Nächstes Ziel: Eis unter der Sonderburger Brücke! – Als wir durch die Brücke sind und an Steuerbord festgemacht haben. müssen wir mit Entsetzen feststellen, dass unsere Eis und Sandwich Quelle verschwunden ist!!! – Wir finden Sie eine Kabellänge weiter in neuem Outfit mit alter Crew und kommen so zu unserem Eis.

Eis in Sonderborg

Eis in Sonderborg

Schon in der Einfahrt zur Bucht von Dyvig fallen uns die vielen Ankerlieger auf. Der Hafen ist fast voll. Es gibt noch genau einen Liegeplatz! Als wir die Box nach einem halben Anleger wieder verlassen, wissen wir warum: Es gibt doch unangenehme Segelkollegen, die ihre Nachbarn schon vergraulen, bevor es solche geworden sind.

Die Nacht verbringen wir vor Anker und das Grillgut schmeckt auch aus der Pfanne gut. (Stefan hat es uns wohl nicht gegönnt, dafür darf er auf der Strasse schlafen)

Mai

25

Langes Wochenende! Da heißt es keine Zeit verlieren. Gegen 19:00 Uhr treffen sich Gerd, Irina, Basti, Sandra und Hegi zur Fahrt nach Flensburg um noch vor Mitternacht einen Fuß an Bord zu bekommen.

Das Wetter verspricht gut zu werden. Es ist strahlender Sonnenschein mit etwas zu wenig Wind angesagt.

Mai

4

Die letzte Etappe von Fynshav nach Flensburg steht an. Wir wollen um 10:00 Uhr ablegen. Das Käseboot ist pünktlich startklar, während die Crew der Liechtenstein, die im Päckchen außen liegt, ihre Uhren nicht findet. Die Liechtenstein dreht also eine kleine Hafenrunde und die Leopold kann die Regatta nach Flensburg gefolgt von der Cassiopeia starten, während die Liechtenstein noch einmal gemütlich fest macht.

Die beiden ersten Schiffe setzen direkt vor dem Hafen das Groß und den Gennaker. – Als das dritte Schiff mit 20 Minuten Verspätung folgt, entscheiden sie sich für das Standard-Tuch, was sich als bessere Entscheidung herausstellt. Auf Höhe der Südtonne vor Als ist die Leopold erreicht. Nur die Cassiopeia behält ihren Vorsprung, den sie bis Flensburg auf eine Stunde ausbaut.

Am Wind kreuzen wir durch die Förde und das Käseboot macht wieder etwas Höhe gut. Während Gerd mit seiner Crew schon in Flensburg festgemacht hat, treffen sich die beiden anderen Schiffe noch an der Tankstelle.

Da alle üblichen Restaurants kein Asyl für 15 Segler mehr geben wollen, verschlägt es uns in ein Steakhouse zu den Gnomen in den Keller. Keine schlecht Wahl. – So geht wieder ein schöner Törn zu Ende!

Mai

3

Entgegen der Wettervorhersage weht ein leichter Wind aus West. Wir kreuzen durch den Sund gen Westen. Bei langsamer Fahrt schnappt ein Dornhecht mit der Rückenflosse nach dem Haken. Die Vorspeise für das Abendessen ist gesichert.

Bei strahlendem Sonnenschein beobachten wir einige Schweinswale und beneiden sie um ihre Geschwindigkeit.

Zwischenzeitlich müssen wir die Dieselfock bemühen, bis wir offenes Wasser erreichen. Gerd’s Vorhersage war korrekt. Die letzten 2 Stunden bis Fynshav rauschen wir mit 6 kn durch den kleinen Belt.

Der Dornhecht als Vorspeise war sehr lecker.

Mai

2

… und täglich grüßt das Murmeltier. Heute funktionierte der Brötchenservice doppelt gut. Die Crew der Cassiopeia hörte wieder Schritte an Bord und Rascheln im Niedergang. Als es zum zweiten mal raschelte und der Brötchenduft kaum noch auszuhalten war, war der Niedergang durch Brötchentüten zugestellt. Liechtenstein und Leopold hatten unabhängig von einander einen Abgesandten geschickt um alle Schiffe mit Nahrung zu versorgen. 

Nach ausgiebigem Frühstück verließen wir gemeinsam den Hafen. Bei gutem Wind und wenig Welle, verbrachten wir einen perfekten Segeltag. Bevor wir in den Svendborg Sund einliefen fuhren wir einige Manöver und lange Kreuzschläge, um den Tag zu genießen. Unter Segel ging es dann in den Sund bis direkt vor den Hafen.

Nach dem Abendessen machten wir noch einen kurzen Ausflug zu Fuß durch Svendborg.

Mai

1

Die Crew der Cassiopeia wurde wach, als sie Schritte an Deck und ein Rascheln im Niedergang hörte. Danach verbreitete sich der Duft frischer Brötchen unter Deck. Das neue Crewmitglied der Liechtenstein, Dirk, hat alle drei Schiffe gemeinsam mit seinem Vorgänger Wolfgang mit noch warmen Brötchen versorgt.

Die Reise sollte heute nach Bagenkop gehen. Wie schon bei den letzten 3 Versuchen, mussten wir feststellen, dass der Ort durch eine Art Magnetfeld abgeschirmt ist. Wir haben uns mal wieder zwischendurch für ein anderes Ziel entschieden. Bei auffrischenden Winden und mittlerer Welle führte unsere Reise nach Marstal auf AERO.