Apr

30

Die Maiparty war wie immer ein Erfolg für uns. Der D.J. wirkte etwas müde, was uns jedoch nicht davon abhielt, ihn aufzufordern gegen Mitternacht die Beleuchtung der Tanzfläche zu aktivieren und uns einige Musikwünsche zu erfüllen. Wir eroberten im Gegenzug die Tanzfläche.

In den frühen Morgenstunden beendeten wir die Party traditionell mit „I am sailing“ und begaben uns dann noch an Bord der „Steueroase“ um einige Eier in die Pfanne zu hauen und noch eine Kiste Flens Dunkel zu vertilgen. Wir gingen schlafen, als die Sonne aufwachte…

Apr

30

Als wir die Augen öffnen, blendet uns die Morgensonne. Der Wind ist über Nacht eingeschlafen und die Temperaturen im Hafen lassen einen schönen Segeltag erwarten. Wir Nutzen das gute Wetter um ein Gruppenfoto zu erstellen. Genau genommen wird ein halbes Dutzend Fotoapparate mit Selbstauslöser auf uns gerichtet und es ist unmöglich, den Blick immer auf die als nächstes auslösende Kamera zu richten.

Vor der Schleimünde setzen alle 3 Schiffe bunte Tücher am Bug und es geht weiter gen Süden mit dem Ziel “Tanz in den Mai” in Strande an der Kieler Förde.

Mit einem im direkten Vergleich völlig unterdimensionierten Gennaker fällt die Liechtenstein sofort um gefühlte Meilen zurück. Der Tag verläuft sehr gemütlich und es gibt viele Möglichkeiten zum Angeln und um sich vom Vortag zu erholen.

Die Leopold und die Liechtenstein wechseln irgendwann auf Standardtuch, während die Cassiopeia sich langsam voran halst.

Gegen 17:00 nehmen wir Kontakt per Funk auf. Die Liechtenstein hat vollkommen unbemerkt das Feld von hinten aufgeräumt. Wir entscheiden uns gemeinsam den Rest der Strecke unter Motor zu fahren um nicht zu spät im Hafen zu sein. Da wir mit wenig Platz im Hafen rechnen, fährt die Liechtenstein voraus und reserviert 3 Boxen. Wir liegen mit wenig Abstand nebeneinader.

Nach guter Verpflegung an Bord bereiten wir uns auf den Tanz vor.

Apr

29

Bei Wind um 5 legen wir in Wackerballig ab. Mit Kurs auf Kalkgrund setzt die Leopold volle Segel, während die Cassiopeia und die Liechtenstein sich mit dem Vorsegel begnügen.

Für die Liechtenstein stellt sich das als gute Wahl heraus. Das Wetter und die See fordern bald ihren Tribut. Bei Halbwind rauscht plötzlich der Großbaum über die Köpfe der Crew hinweg und fängt sich an der Backbord-Want. Der Schäkel der Großschot hat sich spontan von Traveller verabschiedet. Bei genauer Betrachtung scheinen die Beiden schon längere Zeit Streit gehabt zu haben. Sie haben sich auseinander gelebt. Bei ordentlicher Welle planen wir die Reparaturmanöver. Da das passende Ersatzteil zufällig im Gepäck ist, bringen wir die Beiden bald wieder zusammen und der Törn kann weiter gehen.

Als alle 3 Schiffe Kalkgrund mit Ziel Bagenkop hinter sich gelassen haben nimmt der Krankenstand innerhalb der Crews spontan zu und einige Fische erfreuen sich frischer Nahrung und einiger Käsehäppchen. Auf der Cassiopeia wird ein Lunchpaket versandfertig verpackt. Um größerer Ausfälle zu vermeiden, vereinbaren wir über Funk eine Zieländerung. Wir fallen ab Richtung Süden und nähern uns der Schlei mit Ziel Maasholm.

Im Hafen angekommen geht es allen Crewmitgliedern gleich wieder besser, so dass der Tag ein schönes Ende mit 15 Personen an Bord der Liechtenstein nimmt.

Apr

28

Dieses Jahr werden wir mit 15 Crewmitgliedern auf 3 Schiffen in den Mai segeln. Neben der Cassiopeia erwarten uns die Liechtenstein und die Leopold in Flensburg. Auf der Anreise kommen wir hinter dem Elbtunnel in einen Stau. Der Stau befindet sich direkt vor der Damentoilette des Rasthofs Holmoor.

Nachdem wir den nächsten Stau vor dem NOK hinter uns haben, kommen wir gegen 13:00 Uhr in Flensburg an. Wir kapern und beladen die Schiffe und die Reise kann los gehen.

Um 16:00 Uhr heißt es Leinen los! Während die Cassiopeia und die Leopold in die Förde kreuzen, macht die Liechtenstein nach kurzer Zeit kehrt. Das Vorsegel macht keinen guten Eindruck und bedarf einer gründlichen Überarbeitung. – Zurück im Hafen wird das Vorsegel kurzerhand getauscht und die Liechtenstein startet gegen 18:00 Uhr zur Aufholjagt unter Motor.

Zwischen 20:30 Uhr und 21:00 Uhr erreichen die ersten Schiffe den Hafen von Wackerballig. Die Liechtenstein kommt jedoch erst bei Dunkelheit in den nicht befeuerten Hafen. Die Ansteuerung erfolgt unter Nutzung der Ankerlichts der Leopold und Gerd’s Handlampe, mit der er uns auf den Backbordpfahl an der verwinkelten Hafeneinfahrt hinweist.

Im Restaurant bekommen wir alle noch ein warmes Essen und müssen uns die anstrengende Musik eines 50. Geburtstags anhören. Der Urlaub geht los.

Apr

13

Die Müllmeile

Die Müllmeile

Unsere letzte Etappe nach Flensburg ist kurz.  Bevor wir ablegen machen wir noch einen Landgang und zeigen Thea die Müllmeile von Horuphav.

Am letzten Segeltag meint der Wind es gut mit uns und so reisen wir zügig am Wind durch die Innenförde.

Fast schon traditionell endet unser Überführungstörn mit einem guten Essen bei Piet Henningsen.

Schade, dass wir morgen von Bord müssen, aber Gerd und Hegi dürfen ja in zwei Wochen schon wieder los…

Die traditionelle Überführungscrew
Die traditionelle Überführungscrew

Apr

12

Bei leichtem Sonnenschein verlassen wir Strande Richtung Norden. Schon am Ausgang der Kieler Förde wird das Wetter langsam trüber und wir verbringen fast den ganzen restlichen Tag im Dunst. Unser ursprüngliches Tagesziel Maasholm am Eingang der Schlei lassen wir links liegen, da der Gennaker uns gut voran bringt. Unser neues Ziel heißt Sonderburg.
Auf Höhe der Ansteuerungstonne der Flensburger Förde bekommen wir schon wieder Besuch. Ein Schweinswal begleitet uns ein Stück des Weges.





Als wir die Bucht von Sonderburg erreichen, entscheiden wir uns noch einmal für einen anderen Zielhafen und machen bald darauf in Horuphav fest.

Apr

11

Unser heutiger Törn führt uns nach Strande. Ein Hafen am Eingang der Kieler Förde, den wir noch nicht kennen. Heute kommt erstmalig das Großsegel an die Luft. Leider nicht sehr lange. Nach wenigen Meilen verlässt uns der Wind und die Maschine darf seine Arbeit übernehmen. Die weitere Überfahrt verläuft ohne Besonderheiten.
In Strande angekommen bereiten wir uns auf den angesagten Besuch vor. Leider muss Aynur kurzfristig absagen, aber Johanna wird uns in Schleswig-Holstein begrüßen. Wir bereiten ein festliches Mahl vor.

Besuch von Johanna

Besuch von Johanna

Mit Johanna verbringen wir einen unterhaltsamen Abend an Bord der Cassiopeia. Wir genießen das ausgiebige Essen und am Ende ist nicht einmal mehr Platz für einen Kaffee…

Apr

10

Njörd erwartet uns in Heiligenhafen

Njörd erwartet uns in Heiligenhafen

… ist das Ziel unserer diesjährigen Segelfreizeit im Juli. Ein Grund für uns, die Cassiopeia im Hafen liegen zu lassen und das Revier zu erkunden. Nach einem Besuch der Segelschule sehen wir uns die Unterkünfte an. Die Freizeit kann starten…

Nach einer erfolglosen Shopping-Tour wurde die Cassiopeia optisch auf Vordermann gebracht. Die Teak-Sitze und das Deck wurde geschrubbt und einige Metall-Teile aufpoliert. – Morgen kommt Besuch!
Zur Belohnung gab es Steaks mit Champignons zum Abendbrot. Jetzt sind wir komplett bewegungsunfähig.

Apr

9

Heute ging die Reise von Warnemünde nach Heiligenhafen. – Leinen los und dann immer gerade aus. Mit Halb-Wind ging es über die schlecht ausgebaute Ostsee. Die Schlaglöcher wurden immer tiefer!
Inzwischen haben wir 3 Seetage hinter uns gebracht und das Großsegel liegt immer noch unberührt auf dem Großbaum. Das Vorsegel hat uns gute Dienste geleistet.

Apr

8


Ostersonntag! Der Tag beginnt mit Schokoladeneiern in der Koje. Auf dem Frühstückstisch finden wir neben Müsli mit frischem Obst, Prosecco, Saft und bunten Eiern eine innen beleuchtete Hasenkerze, die permanent die Farbe wechselt mit passendem Ei. Wohin soll das führen?

Wir lassen den Tag langsam angehen. Da wir Besuch von Hans erwarten, überbrücken wir die Zeit mit ein paar Bastelarbeiten. Die Kojenunterlagen werden optimiert , der Seezaun wird verkleidet und ein Geweih wird aufgehängt.
Mit Hans machen wir bei strahlendem Sonnenschein einen Landgang nach Warnemünde.

Thea mit Hans auf der Sylvia

Thea mit Hans auf der Sylvia

Zurück auf der Cassiopeia werden wir in die Künste der traditionellen chinesischen Medizin eingeweiht. Wir lassen uns die Druckpunkte zeigen, die eine Behandlung gegen aufkommende Seekrankheit ermöglichen. Um sicher zu gehen, dass wir diese niemals vergessen, markieren wir sie mit einem Edding-Punkt. Dusche Good Bye.

Der Druckpunkt

Der Druckpunkt

Nach einem guten Essen gibt es noch einen lecker Cocktail und dann geht es zurück an Bord.

Apr

7

Schnee auf der Ostsee

Schnee auf der Ostsee

Unser nächstes Ziel führt uns wieder quer über die Ostsee nach Warnemünde. Der Wind hat gedreht und kommt aus Nord. Unter Vorsegel wird er uns mit 7kn durch die Wellen ziehen.
Heute nutzen die beiden anderen Crewmitglieder die Chance auf einen Mittagsschlaf. Das stellt sich als gute Entscheidung heraus, denn in der Zwischenzeit beginnt es langsam zu schneien und es entwickelt sich ein kleines Schneegestöber auf der Ostsee.

In Warnemünde angekommen laufen wir unseren Liegeplatz direkt am Duschhaus an. Wir machen rückwärts fest, damit wir mühelos auf den Schwimmsteg schreiten können. – Alte Traditionen wollen gepflegt werden.
Da das Hotel Hohedüne komplett ausgebucht ist, gibt es keinen Tisch mehr in den Restaurants. Also gibt’s lecker Seemannskost an Bord.

Apr

6

Bevor die Reise bei strahlendem Sonnenschein losgehen kann, sind noch einige Bastelarbeiten angesagt. Cassiopeia wird mit neuen Bordbatterien ausgestattet und die Kojen erhalten komfortable Matratzen-Unterleger, die für die nötige Belüftung sorgen.
Gegen Mittag ist es endlich so weit: Leinen los!
Gemütlich geht es durch die Bodden bis wir den Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensse quer ab sehen. Jetzt wird es ungemütlicher und Hegi zieht es vor sich in die Koje zu verziehen. Erst als das Hafenmanöver in Klintholm ansteht ist er wieder an Deck zu sehen. Die Nacht wird kühl, weil die Steckdosen auf den Stegen offensichtlich stromlos sind. Es könnte natürlich auch sein, dass wir einen Schalter an Bord umlegen müssten.

Apr

5

Der Winter ist angeblich vorbei und die neue Saison kann endlich beginnen. Am Donnerstag Abend trifft sich die traditionelle Überführungscrew um den Leihwagen gen Norden zu entern. Dieses Mal haben wir uns direkt für ein größeres Modell entschieden, weil der Gepäckumfang jährlich zunimmt.
Nach wenigen Kilometern kommt das Gespräch auf das wichtigste Thema: Was werden wir essen? – A propos Essen! Wo sind die Steaks? Sofort wird eine Notbremsung eingeleitet und das Fahrzeug von oben bis unten untersucht. – Das Fleich fehlt! Nach kurzer Überlegung ist der Lagerort gefunden und ein Steaktaxi organisiert, das uns mit unserer Kühltasche samt Fleisch entgegen kommt. – DANKE, Martin! Nach Beendigung der Schnitzeljagt beginnt die Reise erneut.
Die weitere Fahrt verläuft ohne Probleme. Nachdem wir die entscheidende Ausfahrt verpasst haben und einen kleinen Umweg in Kauf nehmen mussten, kommen wir gegen 1:00 Uhr in Breege an und betreten die Cassiopeia. – ENDLICH ZUHAUSE !!!!