Sep

4

Pünktlich zur geplanten Ablegezeit regt sich die Crew an Bord der Cassiopeia! Eine lange Reise liegt vor uns, da wir nach einem schönen Segeltag noch den Weg über Hameln nach Bonn schaffen müssen.

45 Minuten später sind wir unterwegs. Der Frühstückstisch ist gedeckt und das Rührei ist in Arbeit. Hegi bekommt sein Frühstück mundgerecht ans Ruder geliefert.

Der Versuch durch den Als Sund zu kreuzen, endete dank wenig perfektionierter Wendemanöver nahezu mit einem Kreis um eine grüne Tonne. Nach 2 weiteren Kreuzschlägen lief der Motor, um die Reise bis zur Brücke nicht auf eine Woche auszudehnen.

Der Rest des Tages verlief ohne weitere Vorfälle, bis wir kurz vor der Tankstelle die Segel bergen wollten. Als alle Mann ihre Posten eingenommen hatten und Philipp das Schiff in den Wind gestellt hatte, öffnete der Himmel seine Schleusen. Zum Glück hatten Sandra und Wolfgang ihre Gummistiefel im Gepäck. Da blieben sie aber auch!

Stefan wählte kurzerhand die moderne Sockenbesohlung und wir erreichten triefend nass die Zapfsäule. So schnell, wie die Schleuse geöffnet war, wurde die Luft auch wieder trocken. Das galt allerdings nicht für uns.

Auf der Rückreise erwartete uns noch ein netter Stau vor Hannover. Die Bonner Crewmitglieder haben Ihr Ziel dann gegen 01:00 Uhr erreicht.

Wann dürfen wir wieder los?

Sep

3

Gegen 10:30 hieß es nach einem ausgiebigen Frühstück “Leinen los”. Für unsere 2 neuen Segler, Philipp und Dennis wurden die notwendigen ersten Handgriffe schnell erklärt, der Rest war learning by doing.

Das Tagesziel wechselte diverse male und hieß schließlich Dyvig. Nach einer kurzen Motorpassage in der Innenförde reichte der Wind für eine angenehme Weiterreise unter Segel.

Vor Sonderborg ging das Desaster los: Die Crew fing an, sonderbare Spiele zu spielen. Zuerst galt es, 2 Crewmitglieder zu trennen, die mit losen Leinenverbindungen sanft vereint waren. (Thea weiß, wovon wir sprechen).






Nach einer kurzen Wartezeit vor der Sonderborger Brücke, war das Geheimnis gelöst und die Fahrt ging unter Motor weiter. Stefan und Dennis setzten der Crew den virtuellen Hut auf. Hegi löste das Rätsel als erster und ließ seiner Freude freien Lauf. Anschließend ließ Stefan seine Finger zählen. Es erübricht sich zu erwähnen, dass die richtige Anzahl nur wenig mit den gezeigten Fingern zu tun hatte.

Unter Motor liefen wir in Dyvig ein. Bei Windstille stand Stefan am Ruder und zeigte ein ruhiges suveränes Anlegemanöver.

Nun begann die Reise zum Mond. Reihe rund durft jeder ein Gepäckstück auswählen, was leider häufig dazu führte, dass einzelne Personen nicht mit durften. Nachdem nach einem leckeren Essen an Bord Önch und Knörsch im Kreis herum gegeben worden waren, war die Anzahl der leeren Weinflschen bereits etwas gestiegen. Wir kreuzten die Hände auf dem Salontisch und begannen zyklisch auf den Tisch zu klopfen.

Nach Beendigung dieser Spiele, die üblicherweise wohl eher auf Kindergeburtstagen zu finden sind, beschlossen wir den Abend mit einigen weiteren Runden SkipBo.

Sep

2

Um 16:00 Uhr sollte die Reise nach einem Zwischenstopp in Hameln weiter gehen. Philipp und Wolfgang vervollständigten die Crew. Nach einer reibungslosen Anreise betraten wir gegen 20:00 Uhr die Cassiopeia.

An Bord herrschte völlige Dunkelheit. Die Versorgerbatterien waren leer und der Landanschluß stromlos. Schnell wurde die Steckdose am Steg gewechselt und das Ladegerät erwachte zum leben. Der Törn konnte starten.

Hunger quälte unsere Mägen. Also auf zu Aynur um ein leckeres Mahl zu genießen. Leider war Aynur nicht da, aber das Essen war gut, wie immer!

Mit eine paar Runden SkipBo an Bord endete der Abend nach und nach für alle Crewmitglieder.

Sep

2

…lohnt sich immer. Nach dem Motto fuhren 6 Verrückte, von denen jeder mal den Hut auf hatte, mit dem roten Ballon zum Mond, nachdem jeder das richtige Fahrzeug gefunden hatte. Im Gepäck waren neben einer Pumpgun auch Hostessen und Primelgemüse. Gefesselt wurden Finger gezählt und manchmal doppelt auf den Salontisch geklopft. Eine wichtige Frage blieb offen: Ist die Schlange ein Tier?

Mit diesen Worten lässt sich rückblickend ein lustiges Wochenende auf der Cassiopeia zusammenfassen. Aber nun mal der Reihe nach:

Um 06:30 sollte die Reise für Sandra, Hegi, Dennis und Stefan in Bonn beginnen. Dennis, der weder Sandra, noch Hegi bekannt war, war der 3. Fahrgast im Auto und erwartete die beiden einsam an einer Straße stehend. Da Segler sich auf 100m Entfernung erkennen, war das kein Problem.
Anders bei Stefan! Als 4. Crewmitglied erwartete er die schwarze Limousine an einer Bushaltestelle. Als diese vorfuhr, forderte er den Fahrer durch ein Klopfzeichen an der Heckscheibe auf, den Kofferraum zu öffnen. Beim Verladen des Gepäcks wunderte er sich bereits über den nur geringfügig gefüllten Kofferraum. Das kennen Segler anders! Als der Typ im Auto seinen Unmut äußerte wurde Stefan klar, dass es nicht nur eine schwarze Limousine auf dieser Welt gibt.

Wenige Minuten später fuhr “das gleiche” Auto noch einmal vor. Dieses mal saßen 3 Personen drin und der Kofferraum war nahezu voll. Alles war gut!