Aug

19

Abwechselungsreiches Wetter

Heute Morgen gemeinsam Wetterbericht gehört. Wind 6-7 Bft mit Böen um 8 und Schauer. Nach gutem Start mit etwas Sonne sieht es nach einer Stunde schon etwas anders aus. In der Flensburger Förde sorgten einige heftige Böen für gute Muskelarbeit ( erspart die Muckibude ). Heftiger Regen erschwerte auch noch die Sicht. So kämpfen wir uns Wende um Wende durch die Förde. Bei Langballigau rauscht das Vorsegel aus, der Skipper versucht es noch zu halten, ist abgelenkt und schon haben wir Sand unter dem Kiel. Nun geht das Gerödel los. Maschine an, Bug durch den Wind, Segel dicht und nach einigen Minuten können wir weitersegeln. Einige Regenschauer später an der Tanke üben wir uns noch im Lasso werfen. Endlich angelegt ist die Zapfsäule außer Betrieb. Bei der nächsten Tanksäule haben wir dann mehr Glück und treffen einen freundlichen Tankwart an. Nun geht es an unseren Liegeplatz, noch kurz etwas aufhübschen und dann zu Aynur zum Essen.

Aug

18

vor der Brücke Rudköbing

Heute ist frühes Aufstehen angesagt, da wir einen langen Ritt über die Ostsee vor uns haben (52sm). Bei herrlichem Sonnenschein und guten Wind verlassen wir um 09:00 Uhr den Hafen Lundeborg gen Wackerballig. Wunderbares Segeln durch den Rudköbingsund. Kurz nach Marstall wird endlich Skipper´s liebstes Tuch gesetzt ( das erste Mal ). 20:00 Uhr machen wir in Wackerballig fest, dann noch ein kurzer Plausch mit dem Hafenmeister und dann gibt es auf der gemütlichen Schwimm Terrasse mit wunderbaren Blick in den Sonnenuntergang Meermakrele und Flens.

Aug

17

Jutta will hoch hinaus

Um 10:00 Uhr verlassen wir den teuersten Hafen Dänemarks, aber nicht bevor noch je ein Übungslauf im An – und Ablegen für Jutta und Rolf eingelegt wird. Mit südwestlichen Winden ( 4Bft ) bei strahlendem Sonnenschein geht es jetzt gen Lundeborg. Badesachen kommen wieder zum Einsatz, doch sehr lange hält das nicht an da ziehen wieder dicke Wolken auf. Nach einem kurzen Guss klart es jedoch wieder auf und wir kommen mit einigen Kreuzschlägen um 17:00 Uhr in Lundeborg an. Bei herrlichem Sonnenschein genießen wir Kaffee und Kuchen an Deck.

Nun ist wieder Arbeit angesagt. Der Skipper ist mit den Lazys nicht zufrieden. Sie sind auf der Steuerbordseite nicht richtig eingefädelt. Jemand muss in den Mast. Da Jutta die leichteste Person an Bord ist, wird es ihr Job sein die Lazys um zu fädeln. Nun geht es mit einem etwas mulmigen Gefühl in den Bootsmannstuhl und auf geht´s. Oben angekommen ist die Arbeit auch schnell erledigt ( es ist auch gar nicht so schlimm wie gedacht ), dann noch ein paar Fotos von unserem Schiff und der soeben eingetroffenen Hansekogge und schon geht es wieder abwärts.

Aug

16

 

 

Wir segeln morgens mit südwestlichen Winden durch den Guldborgsund. Bei der Brücke in Guldborg haben wir nur eine kurze Wartezeit und können das Groß oben lassen.

Mit einem weiteren Schiff lässt uns der Brückenwärter durch. Wir segeln dann weiter bis Femö und ankern da zum Baden, Kaffeetrinken und Augenpflege. In der Zwischenzeit zieht eine dicke Wolke über uns hinweg. Als wir den Anker lichten scheint die Sonne wieder und die Badesachen können wieder angezogen werden.

Badespaß vor Femö

Nun geht es gen Vejrö. Um 19:00 Uhr liegen wir in der Box. Nach dem obligatorischen Anleger machen wir noch einen Erkundungsgang über die Insel. Schock beim Lesen der Hafengebühren, 50€ für unser Schiff. Wollten das Schiff eigentlich ein wenig kürzer machen, aber beim Abendbrot klopft der Hafenmeister an. Dafür waren die Duschen nicht gerade der Hit, man musste schon von einem Strahl zum Anderen springen.

Aug

15

 

Nach einem leckeren Frühstück laufen wir um 10 Uhr aus. Der Wind bringt uns mit 4-5 Stärken aus südwestlicher Richtung nur mit dem Vorsegel gut voran. Die Ostsee ist von der Nacht noch aufgewühlt. Der Schaukelkurs färbt einige Gesichter der Mannschaft ins Ostseegrün, größere Ausfälle sind aber nicht zu beklagen.

4 Stunden später sind wir vor dem Windpark Röd-Sand, wir haben inzwischen auch das Groß ausgepackt. Es beginnt eine spannende Fahrt durch enge und flache Fahrrinnen im Guldborgsund.

Teilweise ist die Strecke noch mit Netzen gespickt, bei der buchstäblichen Handbreit Wasser unter Kiel ist höchste Konzentration gefordert.

Kurz vor 18 Uhr sind wir mit einigen anderen Schiffen an der Brücke Nyköbing. Nach kurzer Wartezeit öffnet die Brücke, die ersten beiden Schiffe setzen sich nur langsam im Bewegung und ehe wir Gas geben können geht die Brücke wieder runter. Der Brückenwärter signalisiert auf seiner Tafel die nächste Öffnungszeit.. 18.50 … Zeit für ein Brücken-Flens.

Das Brücken-Flens

Wir sind dann doch noch in Nyköbing angekommen und gleich die zweite Box war breit genug.

Leckere Tortellini mit Salat und ein Abendspaziergang runden den Tag ab.

Aug

14

Cassiopeia-Crew auf der Gorch Fock

Piraten auf der Bounty

Hafentag in Warnemünde, wir frühstücken bei Sonnenschein an Deck. Später bringt uns die Barkasse wieder über die Warnow und mit der blauen Flotte geht’s weiter nach Rostock. Der Kapitän unterhält uns mit Informationen und flotten Kommentaren zu den vorbeifahrenden Schiffen  und den Anlagen am Ufer. In Rostock entern wir gegen den Widerstand einiger Piraten die Bounty. Es ist schon ein imposantes Schiff. Auf dem historischen Markt gibt es einen kleinen Imbiss beim Bäcker, der fast besser schnacken als backen konnte.

Jutta kehrt noch beim Segelbedarf ein um beim nächsten Regen trocken zu bleiben. Prompt fängt es auch schon an. Im Hafen gibt es noch ein wenig Aufregung, ein Kutter hat einen Steg und zwei Boote gerammt.

Wir schaffen gerade noch den Dampfer zurück nach Warnemünde. Bei Kaffee und Kuchen lassen wir den Regen aufs Deck trommeln. Einige kleinere Reparaturen lassen sich auch noch erledigen.

Aug

13

Die Warnow voller Segel

Wir sind am Donnerstag aufgebrochen bei schönem Wetter, das war leider schon ab Hamburg vorbei. Ab da war es grau und es begann zu regnen. Das hörte auch in Flensburg nicht auf. Cassiopeia lag etwas abseits. Wir verholten erst mal um einen kurzen Weg zum Umladen zu haben an die Kaimauer. Da der Wassertank  leer war folgte noch ein zweites Manöver. Durch Dauerregen und nicht richtig geschlossene Luken waren die Kojen quieschenass. So blieb uns gar nichts anderes übrig als nach dem Essen auszulaufen und in die Nacht hineinzufahren.

Ablegen um 21.00, leichter Regen. Alle drei Stunden ein Wachwechsel bringt für jeden mal einige trockene Stunden unter Deck. 22 Stunden später  sind  wir in Warnemünde, 2 trocken Stunden waren auch dabei und ein ganz kleines Stück blauer Himmel.

Der Samstag entschädigt uns vollständig. Die Sonne scheint es ist warm und wir trocknen unsere Ausrüstung Später  machen wir einen Landgang nach Warnemünde. Die Warnow ist voller Schiffe, die Fotoapparate im Dauereinsatz.