Jun

13

Letzter Tag unseres Pfingsttörns. Bisher sind wir immer an den Ochseninseln vorbeigefahren. Heute wollen wir mal die schmale Durchfahrt zwischen Dänemark und den Ochseninseln erkunden.

Uns ist nicht nach viel Aktion und so segeln wir nur unter Vorsegel in die Förde hinaus und durch die schmale Rinne hindurch. Mit etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Navigation kein Problem und sehr schön.

Auf dem Weg nach Flensburg zurück zahlt sich unsere Trägheit aus. Der Wind hat zugenommen und wir kreuzen nur mit Vorsegel zurück. Andere Boote haben noch Vollzeug, schieben mehr Lage und sind doch nicht schneller.

Stressfrei im Hafen angekommen müssen wir dann leider den Heimweg antreten. Aber wir sind uns einig, es war ein schönes Wochenende und dass der Segelvirus auf Aynur übergesprungen ist, finden wir auch nicht schlimm.

Jun

12

Für einen Sonntag ungewohnt früh stehen wir auf. Um 8:00 Uhr wollen wir auf der anderen Hafenseite am Flensburger Fischmarkt sein. Dort winkt Aynur freudestrahlend mit der Brötchentüte. Bei einem ausgiebigen Frühstück lernen wir uns etwas kennen, für Aynur sind es die ersten Stunden auf einem Segelboot.

Dann geht es raus auf die Förde, bei leichtem Wind zieht uns der Spi durch die Regattasegler, die alle auf etwas mehr Wind  an der Startlinie warten. In der Aussenförde sehen wir in der ferne eine Regenfront Richtung Sonderburg ziehen. Uns ist mehr nach Baden als nach einer Dusche und so ankern wir vor Langballigau.

Das Wasser ist zwar noch kalt, aber eine Runde uns Schiff muss sein. Aynur und Skipper Gerhard sind allerdings die Einzigen, die sich dieses Vergnügen gönnen.

Auf der Rückfahrt machen wir noch einen Eisstopp in Marina Minde und sind am späten Abend wieder in Flensburg.

Für Aynur waren die ersten Seemeilen ein großes Erlebnis, die Speicherkarte der Kamera hat alles festgehalten, und es werden sicher nicht die letzten Seemeilen gewesen sein. Der Maitörn 2012 steht schon im Kalender.

Bei Rotwein und Pizza vom Bringdienst lassen wir den Abend lustig ausklingen.

Jun

11

spontan haben wir, Sandra, Hegi und Gerhard, uns entschlossen Pfingsten auf der Flensburger Förde zu verbringen. Nach einer staubeladenen Autofahrt sind wir zu später Stunde auf der Cassiopeia angekommen.

Der Samstag beginnt ganz entspannt mit dem Einkauf des Proviant und einem ausgiebigen Frühstück. Danach heisst es klar zum Ablegen. Hegi hat schon die Vorleine los, aber die Maschine startet nicht, kein Geräusch von Anlasser, keine Beleuchtung auf dem Motorpanel. Diagnose die Starterbatterie ist leer. Nach einem Startversuch mit der Komfortbatterie steht fest, die Lichtmaschine tut’s nicht mehr. Da kann uns nur noch der Mechanikus Rene helfen. Rene kommt, baut die defekte Lima aus und verschwindet für längere Zeit. Aber am späten Nachmittag kommt er freudestrahlend zurück, in seinen Händen eine niegelnagelneue Lima, die er irgendwo in Flensburg aufgetrieben hat.

Nach dem Einbau springt der Motor zur Freude aller an und auch die ganze Pracht an Kontrollleuchten erstrahlt wieder, Rene sei dank.

Wir legen ab und Skippers Handy klingelt, es ist Aynur. Sie hat sich von ihrer Hochzeitsfeier erholt, und so treffen wir uns auf der anderen Hafenseite um uns für den Sonntag zu verabreden.

Danach geht’s rauf auf die Förde und wir segeln mit achterlichem Wind bis zur Marina Minde. Dort wartet ein Italienisches Buffet auf uns. Mehr als satt treten wir zu später Stunde die Heimreise an und sind erst nach Mitternacht wieder am Liegeplatz.