Mai

7

07.05.2011 – Tag der Abreise!

Die Entspannung von 1-3 Wochen Segeln auf der Ostsee hat den Crews der Cassiopeia und der Abalus eine gewisse natürliche Ruhe verliehen. So wundert es auch keinen, dass es irgendwann an der Bordwand der Abalus klopft: “Ich hätte gern mein Schiff zurück. – Ihr seid die Letzten.”

Wir packen unser Gepäck in die Autos, übergeben die Schiffe und machen uns auf die Heimfahrt. Sandra und Wolfgang verlassen uns schon in Flensburg, während der Rest der Crews den Törn mit einem Abstecher zum Hamburger Hafengeburtstag abschließt.

Hameln ist überall: Auf einer schwimmenden Bühne sehen wir die Münchhausen und Rats Musicals aus Hameln. Anschließend besichtigen wir noch einen Minensucher der Marine und landen auf der

Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Heimat ruft.

Rolf fällt der Abschied von seinem neuen Freund an Bord der Hameln sichtlich schwer.

Rolf fällt der Abschied von seinem neuen Freund an Bord der Hameln sichtlich schwer.

Mai

6

Als wir von Dyvig aus gen Heimathafen starten, herrscht nahezu Flaute im Hafen. Beste Bedingungen, um ein paar Hafenmanöver zu üben. Jutta und Rolf  manövrieren die Cassiopeia aus der Box, um sie jeweils kurz darauf wieder einzuparken und Matthias entschließt sich für eine Übung mit eingeschränkter Crew. Ein paar interessante Videos entstehen.

Die Brücke von Sonderborg

Die Brücke von Sonderborg

Während die Cassiopeia am Wind den gesamten Als Sund durchkreuzt, bekommt die Crew der Abalus mal wieder das Rollgroßhandicap zu spüren. Schon recht früh ist das Brummen der Maschine zu hören.

Als die Abalus kurz nach der Cassiopeia die Brücke von Sonderborg erreicht, könnte man denken, die Brücke würde nur für uns geöffnet. Ohne Pause erreichen wir den südlichen Stadthafen.

Jetzt heißt es Traditionen pflegen! Fender raus, Leinen klar und festmachen an der Pier um Sandwiches und dänisches Eis zu ordern.

Nach einer kurzen Pause geht’s frisch gestärkt weiter durch die Förde nach Flensburg. Die Crew der Cassiopeia nutzt ihren üblichen Vorsprung für einen Zwischenstopp im Stadthafen um einen Tisch für’s Abendessen zu organisieren und gegen 22:00 Uhr sitzen wir gemütlich zusammen zwischen dekorativen Kugelfischen, Aligatoren, Haien und sonstigem Getier, um den vergangenen Törn und die ersten Pläne für die vielen weiteren Törns zu besprechen…

Mai

6

Eine lange Nacht liegt hinter uns. Nach diversen Runden Skip-Bo und mehreren Litern (noch unbezahlten) Wein ist die Crew der Abalus in einem desolaten Zustand. Die Sonne strahlt uns kräftig an und der Wind ist quasi nicht vorhanden. Wir lassen den Tag langsam angehen.

By Gerhard

Mai

6

Dyvig am Morgen

Mai

5

Der Wind ist günstig in Söby, und so beginnt das Ablegemanöver mit der Worten “klar zum Setzen des Großsegel”. Cassiopeia legt ohne Maschine ab und vor der ersten Wende im Hafenbecken steht auch das Vorsegel. Noch eine Wende und es geht zur Hafenausfahrt hinaus auf den kleinen Belt, ohne ein störendes Motorengeräusch.

Weitere 15 Wenden folgen, Abalus hat dabei mit dem Rollgroßhandykap keine Chance. Am  späten Abend sind wir in der Stegsvig angekommen. Mit der untergehenden Sonne legen wir in Dyvig an und ein schöner Segeltag wird uns in Erinnerung bleiben.

Mai

3

03.05.2011 - Die Maicrews der Cassiopeia und der Abalus in Bagenkop

Maicrew 2011

Maicrew 2011

Mai

2

02.05.2011 – Über Nacht hat die gestern noch fast glatte Ostsee eine beachtliche Welle aufgebaut. Unser Tagesziel soll Bagenkop an der Südspitze von Langeland sein. Der Wind weht mit Stärke 5-6 aus NO. Genau da wollen wir hin. Nach den ersten Kreuzschlägen in der Eckernförder Bucht wird klar, dass der Schlag bis Bagenkop kein großer Spaß würde.





Über Funk stimmen wir uns ab und ändern das Tagesziel. Maasholm in der Schleimünde wird anvisiert. Außerhalb der Eckernförder Bucht können wir etwas abfallen und reiten ohne weitere Segelmanöver ein Wellenrodeo Richtung Leuchtturm Schlei.

Was passiert, wenn die Weste nass wird?

Was passiert, wenn die Weste nass wird?

Mai

1

01.05.2011 – Dem Skipper der Cassiopeia klingt des “I am Sailing” vom Mai-Tanz noch in den Ohren. Nach der Besichtigung der Nis Randers mit Tochterboot Onkel Willi beschließt Gerd die Box ohne Maschineneinsatz zu verlassen.

NIS RANDERS (Maasholm)

NIS RANDERS (Maasholm)

Die Abalus legt zuerst ab und drei Paparazzi formieren sich am Seezaun um die Manöver detailliert zu dokumentieren. Der erste kurze Griff an den Ganghebel wird mit einem freundlichen Lächeln übersehen. Nach erfolgreichem Ablegen der Cassiopeia steht fest: Auch eine 37 Fuss Yacht ist nur eine größere Jolle!

Unter Segel aus der Box

Unter Segel aus der Box

Mit kaum spürbarem Halbwind jagen wir mit ca 2-3 kn gen Süden zur Eckernförder Bucht. Von der Abalus aus ist am Horizont das Setzen des Spi auf der Cassiopeia zu erkennen. Gefühlte Stunden später ist auch die Abalus unter Blister unterwegs. Wir werden zwar nicht schneller, aber die Stimmung steigt. Bei dieser rasanten Fahrt lassen sich noch ein paar Würmer baden, die Opfer sind jedoch nicht interessiert.

Ca. 20 Min nach der Cassiopeia läuft die Abalus im Eckernförder Hafen ein. Nachdem alle Leinen fest sind, fällt uns auf, dass ein Verlassen des Schiffs zwar möglich ist, danach würden wir den hohen Bug  jedoch nie wieder erklimmen können. Also: Leinen los, Schiff drehen und rückwärts anlegen. So kann Sandra heute Nacht, wenn sie auf der Abalus anheuert, das Schiff  leichtfüßig über die Badeplattform betreten.

Mai

1

30.04.2011 – Matthias und Hegi haben die Cassiopeia verlassen und ein Entermanöver auf die Abalus erfolgreich durchgeführt, Gerd und die restlichen Crewmitglieder sind in Flensburg angekommen und die erste Nacht im Hafen ist vergangen. Jetzt ist Aufbruchstimmung.

Hoch am Wind geht’s durch die Förde mit Ziel Port Olpenitz. Schnell wird klar, dass die Abalus mit ihrem Rollgroß keine Chance hat, der Cassiopeia am Wind zu folgen. Bereits vor Ende der Innenförde ist der Sichtkontakt verloren.

Wende um Wende kreuzen die Schiffe durch die Außenförde mit guter Hoffnung auf einen Halbwindkurs nach Umrundung des Leuchtturms Kalkgrund. Leider macht Rasmus uns einen Strich durch die Rechnung. Der Wind dreht langsam Richtung Süd.

Als die Abalus noch nördlich von Kalkgrud kreuzt, meldet die Cassiopeia bereits über Funk, dass sie die Höhe von Falshöft erreicht hat. Nach einem weiteren langen Schlag in nord-östlicher Richtung beschließt die Crew der Abalus mit Blick auf die Uhr die Aufholjagt unter Maschine fortzusetzen. Erst auf Höhe der Schlei-Münde ist die Cassiopeia erreicht, so dass wir nahezu gleichzeitig Port Olpenitz anlaufen.

Der erste Tag auf See endet mit einer Tanz in den Mai Party. Die Schiffe sehen wir erst am frühen Morgen wieder. Wie in den letzten Jahren in Gundelsby, wurden wir traditionell mit “I am sailing” von der Tanzfläche entlassen. – Dieses Mal life!