Jul

25

Der Tag begann wie er aufgehört hatte, mit einer Runde Schwimmen für einige der Crewmitglieder. Zum letzten Mal stechen wir in See. Der Ostwind hat über Nacht mit Stärke 5 eine ordentliche Welle in der Ausfahrt der Schleimünde aufgebaut. Obwohl wir nur für einige Minuten mit dem Motor direkt gegenan dampften, wurde die Cassiopeia von über 1 Meter hohen Wellen gut durchgeschüttelt. Nachdem wir die Segel gesetzt hatten und gen Süden fuhren, merkten wir die nun seitlich einlaufenden Wellen nun weniger und freuten uns über 7 Knoten Fahrt. Dank der sicheren Crew, konnten wir sogar mit Butterfly in die Förde einlaufen.

Das bekannte rückwärtige Anlegemanöver in die Box gehörte allerdings nicht zum Erfahrungsschatz der Crew. Durch die vielen schönen Ankerbuchten, die wir auf unserer Fahrt vorgefunden haben, konnte die Crew aus der Vergangenheit nur ein Päckchenmanöver vorweisen. So fand beim Einlaufen die Luvleine den Poller nicht, doch ein weise in Bereitschaft gehaltener Fender hielt uns in Position. Ein weiterer Wurfversuch und auch diese Leine saß, so schnell können tolle zwei Wochen zu Ende gehen.

Noch am Abend verabschiedeten wir die nächsten zwei Crewmitglieder. Am Freitag steht das groß Reinemachen an, bevor die Cassiopeia am Abend bereits von der neuen Crew besucht wird und die nächsten Abenteuer erleben darf. Wir verlassen sie für dieses Jahr und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Jul

24

Schon früh wurde der Anker gehoben und wir machten uns auf in die immer wieder tolle Bucht von Maasholm. Zuerst unter Motor, da der Wind gar zu schwach war. Schon nach einigen Meilen erwachte aber auch er und wir wurden vom Gennaker sanft gen Westen gezogen. Ein Traum wie wir trotz nur 3 Windstärken an vielen Booten vorbei zogen und schon kurz nach Mittag den Anker in der (bereits vollen) Bucht hinter Maasholm warfen.

Dort begann der Badespaß aufs neue und auch die Stadt mit ihrem schönen Töpferladen ließen wir uns wieder einmal nicht entgehen. Das Banana-Boo kam an diesem Tag noch einmal des Öfteren zum Einsatz.

Landgang

Landgang

Badespaß

Badespaß

 

Jul

23

Heute gab es ein auf und ab der Gefühle, da wir zuerst mit schönem Wind aus Faaborg gen Aeroskobing laufen konnten. Im Laufe des Tages dann aber doch zum Motor gezwungen wurden. Kaum wurde der Anker geworfen, ging es auch schon an den Aufbau des Beibootes und ins Wasser. Nach einem ausgiebigen Badespaß, wollten wir nun nämlich die, nach Reiseführerhinweisen so schöne, Stadt Aeroskobing anschauen. Es wurde bereits besprochen, in welchen Gruppen wir an Land fahren als uns auffiel, dass die Bordtoilette ein Problem hatte. Es lief kein Wasser mehr aus – so schnell kann die Stimmung dahin sein.

All unsere Bemühungen halfen nichts, uns blieb nur den Landgang abzubrechen und nach Marstal zu laufen, wo eine Abpumpanlage unsere letzte Hoffnung war. Anker gelichtet, Motor an und am frühen Abend ging es noch weiter durchs enge Fahrwasser zur uns von der Hinfahrt bekannten Durchfahrt von Marstal. Auf den ersten Blick war der Hafen brechend voll, 5er Päckchen wurden zu Hauf gesehen. Der nette Hafenmeister lotste uns passenderweise zur Tankstelle, die noch nicht belegt war, nun aber wohl voll gemacht werden sollte. Etwas enttäuscht wirkte er als wir ihm ankündigten nur an die Absaugstation zu wollen.

Nach einigem hin und her hatten wir unser Ziel aber erreicht, die Toilette war frei. Schnell ging es also wieder aus dem Hafen und an einen schönen Ankerplatz, wo wir nun mit einem besseren Gefühl den Tag am Grill ausklingen ließen.

Abendstimmung

Abendstimmung

Jul

22

Wir machen uns auf nach Faaborg, wo wir aus vergangenen Jahren um einen guten Segelmacher wissen. Dessen Dienste müssen wir dieses Jahr allerdigns nicht in Anspruch nehmen, wir können der Crew nur von vergangenen Fehlern erzählen und die schöne Stadt noch einmal unter anderen Vorzeichen genießen.

Wettertechnisch müssen wir nun aber durch unseren Regentag, zwar trifft der spät am Vormittag einsetzende Nieselregen uns bei nur 20SM auf dem Wasser nur wenig. Der Landgang aber, das kann man nicht anders sagen, fällt sehr nass aus. Wir schauen dafür umso öfter in verschiedenen kleinen Geschäften um und die bunten Häuser leuchtem trotzdem fröhlich.

Faaborg

Faaborg

Begeistert sind wir vom Pausenhof einer dänischen Schule, der neben einer Halfpipe auch einen Parkour Bereich bietet, und von der Auswahl im Båd og Motor Laden beim Hafen. Leider benötigen wir gar nichts für Reperaturen oder Ersatzteile ;) , hier hätte uns aber sicher geholfen werden können.

Jul

21

Sektfrühstück

Sektfrühstück

Nach einem gemütlichen Sektfrühstück, nun mit neuer Crew, fahren wir gen Süden, wobei diese nicht geschohnt wird. Direkt am zweiten Segeltag fahren wir bei konstanter 5 aus West, wobei die Böen auch die 6 erreichen. Beständige Beteuerungen, dass eine Yacht kentersicher ist, lassen bei Teilen der Crew den Grusel langsam der Segelfreude weichen.

Segelspaß

Segelspaß

Fast 30 Semeilen fahren wir mit knapp 7 Knoten, so dass wir unser Ziel die Helnaes Bugt früh erreichen. Dem Badespaß stehen allerdings eine große Zahl an Quallen entgegen, so dass eine Katzenwäsche auf der Badeplattform ausreichen muss.
Dem Wetterbericht können wir allerdings vertrauen, so dass uns pünktlich um 18 Uhr ein wolkenloser Himmel mit Sonnenschein erwartet. Durch die hohen Bäume vor unserem Ankerplatz liegen wir perfekt geschützt und schmeißen den Grill an. Bei Gin-Tonic lassen wir den Geburtstag eines Crewmitglieds stilecht ausklingen.

Jul

20

Nachdem wir gestern schon ein neues Crewmitglied begrüßt hatten, mussten wir heute zunächst drei Crewmitglieder verabschieden. Ein Teil der Abgänger und das Gepäck wurden mit dem Banana Boo zum Bahnhof in Kolding gebracht.

20190720_101258

Die neuen Crewmitglieder ließen allerdings auf sich warten – sie standen mit dem Bus im Stau! Schlussendlich konnten wir die letzten zwei Crewmitglieder begrüßen und Banana Boo konnte den Rückweg antreten – dieses Mal kam es allerdings aufgrund des Windes an seine Grenzen und musste sich zum ersten Mal beweisen. Nachdem sich alle wieder an Bord eingefunden hatten, bretterten wir mit ner 5 aus Südwest, nur mit dem Vorsegel, aus dem Kolding Fjord hinaus. Die neue Schräglage und der Wind waren für die neuen Crewmitglieder anfangs gewöhnungsbedürftig, doch das verging schnell. Auf der Suche nach einem Ankerplatz, kamen wir dem Ufer einige Mal gefährlich nah und mussten immer wieder unsere Position ändern. Schließlich entschieden wir uns, in den Yachthaften Middelfart einzufahren. Während der gesamten Fahrt, hatten wir gutes Wetter, doch das Wetter änderte sich plötzlich bei der Anfahrt in den Yachthafen Middelfart. Es regnete wie aus Eimern! Schnell wurden die Regenjacken verteilt und ein Liegeplatz gesucht – alles wurde ruckzuck festgezurrt und gesichert und wir verschwanden schnell unter Deck, um uns auf den Schreck erstmal ein Bier zu genehmigen!

Jul

19

Schon fast unter Gennaker können wir den Anker lichten und freuen uns, nach dem Ableger Schluck gemütlich aus dem Vejl Fjord schweben zu können. Schon nach wenigen Seemeilen aber verlässt uns der Wind, sodass wir gezwungen sind, den Motor zu bemühen. Er brummt los und stört so manches Vormittagsschläfchen an Deck.
Nicht lange dauert es, dann zeigt sich der Wind doch wieder und wir setzen Groß und Genua. Ruhe… Man wird es kaum glauben, jedoch wiederholt sich das Spiel mit Motor, Segel und ständig ab-/zunehmendem oder auch mal drehendem Wind noch bis wir schließlich in unserem Wechselhafen Kolding einlaufen. Immerhin hält uns der rege Verkehr auf dem kleinen Belt auf Trapp und wie genießen die ständig wechselnden Aussichten auf ganz, ganz moderne oder ganz, ganz schöne andere Häuser, die die Ufer links und rechts säumen.
Dieses Mal machen wir im koldinger Südhafen fest und stellen fest, dass es hier echt ganz nett ist. Den Weg zur Abholung des ersten ‘neuen’ Crewmitglieds bestreiten wir teils zu Fuß entlang eines schönen grünen Fußweges, teils mit dem Banana-Boo, welches stilecht anschließend zum Gepäcktransport benutzt wird.
Wir schließen den Abend mit einem Begrüßungsgrillen in der Abendsonne ab. So lässt es sich aushalten…

Jul

18

18.07.2019
Von der Sonne wachgeküsst
Am 6. Tag unseres Segel-Törns wurden wir morgens von wärmenden Sonnenstrahlen geweckt – endlich das lang ersehnte Sommerwetter! Wir waren von diesem außergewöhnlich guten Wetter so begeistert, dass wir direkt nach dem Aufstehen ein Bad im Odense-Fjord nahmen. Doch der Morgen wurde noch besser – es gab ein Frühstück mit Rührei an Deck! Bei maximalem Sonnenschein, aber totaler Flaute fuhren wir mit dem Motor aus unserer liebgewonnenen Bucht. Der Bug der Cassiopaeia wurde kurzerhand in ein Sonnendeck umfunktioniert, auf dem sich die Crew mit Wassermelone erfrischte. Durch die Hitze übermütig geworden, wagte ein Crew-Mitglied den freien, ungesicherten Sprung ins Meer – ein selten gruseliger Momement, wenn man sieht, wie das Boot, auf dem man sich vorher noch befunden hat, davonfährt und einen im weiten Meer zurücklässt. Nach einer erfolgreichen Bergungs-Übung ließ sich das Crew-Mitglied noch am Fender am Boot hinterherziehen – ein endloser Wasserspaß!
IMG_20190718_115807

Ein weiteres Highlight des Tages war die Beobachtung eines Schwarms von Schweinswalen, die uns immer wieder in ihren Bann ziehen. Unseren Schlafplatz fanden wir – zum dritten Mal in Folge – in einer schönen Ankerbucht. Dieses Mal schlummern wir im Vejl Fjord auf spiegelglattem Wasser.

Jul

17

Planung und Realität klaffen manchmal auseinander – wie an diesem Segler-Tag. Unser Plan, möglichst früh nach Odense reinzufahren, um früh auf Stadterkundung zu gehen, scheiterte an einem kaffeetrinkenden Brückenwärter. Um die Brückenöffnung um 8:30h abzupassen, sind wir extra früh (6:30h) aufgestanden. Vor der Brücke angekommen, mussten wir feststellen, dass der Brückenwärter seinen Posten schon zur ersten Frühstückspause verlassen hatte. Die männlichen Crew-Mitglieder beschlossen, das Boot bis zur nächsten Brückenöffnung für zwei Stunden zu hüten und sich mit Snacks bei Laune zu halten, während die Odense City Girls erste Besorgungen erledigten. Nachdem wir im Hafen von Odense eine riesige Box für unsere Cassiopeia gefunden hatten, konnten wir die Stadt erkunden.
Besonders reizvoll war die Jansen Gasse, in dem das Geburtshaus des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen steht. Über das Stadtgebiet verteilt fanden wir unzählige Skulpturen, die Szenen aus seinen Märchen darstellen („Das hässliche Entlein“, „Die kleine Meerjungfrau“, etc.). Nach einem entspannten Stadtbummel mit Kaffeepause in einem hippen Café machten wir uns hungrig auf die Suche nach einem Pölser. Zu unserer großen Enttäuschung war der mobile Hotdogstand bereits weitergefahren, weshalb wir auf einen anderen Imbiss ausweichen mussten. Gesättigt und zufrieden folgte schließlich ein Nickerchen im Park – das frühe Aufstehen steckte uns noch in den Knochen. Anschließend statteten wir noch einer einladenden Streetfood Halle einen Besuch ab.
Gegen Abend fuhren zurück in unsere Bucht beim Odense Fjord (diesmal war auch der Brückenwärter pünktlich vor Ort) und beschlossen den Tag bei einem Gin Tonic im Sonnenuntergang. Der tiefrote Vollmond lockte dann alle kurz vor dem Schlafen noch einmal aus der Koje.

Blutmond

Blutmond

Jul

16

Rasmus meinte es beim Ablegen in Kerteminde wieder einmal nicht gut mit uns. Eine dicke, dunkle (!) Wolkendecke begrüßte uns auch an diesem Morgen. Auch das super-sanfte Ablegemaöver mit der Kraft des Windes aus dem Päckchen konnte uns da zunächst nicht versöhnen. Das bekam Rasmus direkt durch unsere dreiste Verweigerung des Nuss-Ablegers zu spüren. Der weiße Port hatte ihn an den ersten beiden Tagen leider wohl etwas verstimmt – er wurde nicht gut angenommen. Nur der Nuss-Schnappo, den es am Vortag gegeben hatte, hatte wie beschrieben auch zumindest am Nachmittag seine Wirkung (i.e. Sonne) gezeigt. Naja. Das gute Wetter hatte ja nun gestern nicht besonders lang angehalten. Selbst Schuld. Heute gab es also erst einmal keinen Nöt-Schnappo für Rasmus. Wir hatten es satt mit diesen Wolken und dem kühlen Wind.
Nach halbtägiger eisiger Bedenkzeit aber sah Rasmus es schlißlich ein und gab auf – klar: damit er morgen wieder in den Genuss des Schnappos kommen würde. Hatten wir uns vormittags schon darauf eingestellt, uns für diesen Törn noch lange Unterwäsche zuzulegen, schien plötzlich von einem nahezu wolkenlosen Himmel die warme Sonne auf uns hinab. Kurz entschlossen änderten wir unsere Pläne, nach Aarhus zu fahren, und machten uns – sanft vom Genaker gezogen – gen Odense auf. Aus der kurzen Badepause im Odense Fjord wurde genauso spontan ein Ankern über Nacht, Baden und Landausflüge inklusive. Die Quallen konnten uns nicht abschrecken.
Screenshot_20190718_142106

Screenshot_20190718_142040

Screenshot_20190718_141756

Jul

15

Nachdem wir Rudkobing bei bewölktem Himmel verlassen haben, erwartete uns eine frische Überfahrt nach Kerteminde.
Eingepackt in warme Winterjacken und Mützen fuhren wir unter der Großen Beltbrücke hindurch – ein imposantes Bauwerk aus massivem Beton, unter das unsere Cassiopeia gerade so durch passte. In Kerteminde angekommen musste die Crew zum 1. Mal ins Päckchen gehen – die Liegeplätze am Hafen waren alle vergeben. Die Crew managte dieses neue, aufregende Manöver mit Bravur. Etwas durchgefroren brachen wir anschließend zu einem Stadtrundgang auf. Der Ort überraschte uns mit bunten Häusern, von Stockrosen gesäumten Straßen und einer schmucken Kirche in dänischer Backsteingotik. Der betörende Geruch lockte uns zum Vaffelus, in dem wir in den Genuß von dänischem Softeis in selbstgebackenen (frischen!) Waffeln kamen – die kleine Portion Eis war überraschend gigantisch! Auf dem Rückweg zum Anleger erledigten wir kleinere Einkäufe (bei dem der bekannte dänische Joggi Trinkjoghurt natürlich nicht fehlen durfte!) nicht in dem schwarzen Hundenetto (diesen gibt es schließlich auch bei uns), sondern in dem lokalen Super Brugsen. Den Tag beschlossen wir am Abend mit einem Grillen im Sonnenuntergang, weshalb der obligatorische dänische Hotdog (den wir natürlich immer noch auf unserer to-do Liste haben), erstmal aufgeschoben wurde. Schön war es hier am Hafen in der Abendsonne.

Jul

13

Nachdem der gestrige Anreisetag nach einer wahren Odyssee mit der DB (Unwetter, techn. Störung, Zugausfall) überstanden war, konnte die neue Crew an Board der Cassiopeia gehen. Am Abreisetag mussten noch einige Einkäufe erledigt werden: süße Fische, zappelnd frische Schollen und Zahnseide. Auf dieser Reise sollte uns ein neues Beiboot begleiten – das Banana Boo(t), der Schrecken der Meere!

Banana-Boot

Banana-Boot


Zwei Crewmitglieder waren auf heißen Reifen Richtung Kappeln unterwegs, um drei Minuten nach Ladenschluss noch ein Ersatzteil für’s Boo zu besorgen – gerade rechtzeitig schloss sich die Klappbrücke für ihr Auto wieder. Ein Crewmitglied wagte sich wagemutig in schwindelerregende Höhe auf den Mast, um den neuen Radarreflektor anzubringen. Vor dem Aufbruch wurden wir noch vom 7. Crew-Mitglied mit Fischbrötchen und Erbsensuppe verpflegt, sodass wir gut gestärkt in See stechen konnten. Herzlichen Dank dafür!
Mastklettern

Mastklettern


Mastklettern

Mastklettern


Auf der Überfahrt nach Maasholm segelten wir flott bei 6,5 Knoten und erreichten unsere Ankerbucht rechtzeitig zum Anbaden und Boo-Fahren im Sonnenschein. Mit genussvollen prickelnden Getränken wurde das neue Boo gleich auf einer Spritztour ausprobiert. Außerdem wurden fachmännisch Segelknoten geübt, die Schollen gebraten. Die Mission glückte – check. Ein überaus erfolgreicher 1. Tag geht zu Ende.
Maasholm

Maasholm


Schleimünde

Schleimünde

Jul

28

Früh am Morgen beginnt unser Weg in den Limfjord. Zu Anfang noch sehr tief und breit, wird dieser ab Aalborg deutlich schmaler und schlechter betonnt. In Aalborg machen wir für ein paar Stunden fest und erkunden die Stadt. Wir halten immerhin einen Stadtrundgang von ca. einer Stunde aus, bevor uns der Regen und die Erinnerung an die einladenden Gerüche zurück in den Hafen treiben. Dort liegt nämlich eine Streetfood-Halle, in der es ein tolles internationales Mittagessen für uns gibt. Von Burgern über Duck-Fat-Fries bis zu einem Wrap aus Uganda ist alles dabei – Lecker!

Weiter geht’s noch ein ganzes Stück in den Fjord, bis wir abends endlich Løgstør erreichen. In dem netten kleinen Ort, in dem der Hafen in einem alten Kanal liegt, liegen wir im Dreierpäckchen und lauschen den Klängen des Jazzensembles, das hier heute Abend in einem Festzelt am Hafen spielt. Am Morgen schauen wir uns noch die engen Gassen des Ortes an und machen einen kurzen Spaziergang entlang des Kanals – sehr schön in der Morgensonne!

Nach einem Zwischenstop auf der Insel Livø geht es in den Zielhafen Skive. Ein zu flaches Fahrwasser hält uns vom Tanken ab; jedoch putzen wir die Cassiopeia noch blitz-blank heraus und legen uns für eine letzte Nacht in die Kojen. Am nächsten Morgen erwarten wir unsere Ablösung.

Jul

26

Bei trockenem, aber nicht zu allen Zeiten ausreichendem Wind, machen wir uns auf den Weg zum Limfjord. Nach ca. 40 Meilen wird es langsam flacher. Ein Blick mach vorne führt zum Ausruf “Land in Sicht!” Wir haben Anholt erreicht.
Das Festmachen an der Heckboje übernimmt für uns der nette Hafenboy. Wir hatten uns schon ein spannendes Anlegen mit Heckanker vorgestellt.
Am nächsten Morgen teilt sich die Crew. Ein Teil erkundet das Inland mit Ort und Wüste, in der Inselmetropole läuft diesem plötzlich ein Reh über den Weg, das es sich wohl in den Vorgärten gemütlich machte. Der Rest der Crew macht sich  zu einem barfüßigen Erkundungsgang am Strand entlang auf.

Pünktlich um 1200 werden die Leinen losgeworfen und die Cassiopeia macht sich unter Motor wieder auf in Richtung Fjord. Braun werden wir an diesem Nachmittag, doch die Persenning hätten wir auf dem Segel lassen können: Rasmus wollte uns wohl nur den zweiten Teil des Spruchs erfüllen…

Jul

24

Der nächste Schlag steht an.

Durch die gute Recherche im Regionenführer haben wir Kunst nahe der Route entdeckt.
Die Wegpunkte werden leicht angepasst und so kommen wir am späten Vormittag zu den Holztürmen von Nimes, die wir von der Wasserseite durch Fernglas und Kamera betrachten.

wpid-20170724_125259.jpg

Bei schönem Sonnenschein geht es weiter.
Die Einfahrt zum kleinen Anlegesteg von Hallands Väderö ist eng, die Cassio passiert sie aber mühelos.
Wir können neben einem dänischen Boot festmachen – vorne am Steg, hinten sichert uns der Heckanker.

wpid-20170724_1455561432325102.jpg

Die Crew bricht zur Fotosafari über die Insel auf.
Flechten in verschiedensten Farben haben sich über die steinige Insel ausgebreitet. Möwen und Gänse, halb verfallene Brücken und die Manöver anderer Segler sind als Motive vor unseren Kameras nicht sicher.

wpid-20170724_145420299208152.jpg

Zurück an Bord wird der Wetterbericht gecheckt. Da der Wind zunehmend angesagt ist, sichern wir uns mit einem weiteren Anker in Luv ab.
Dieser wird am kommenden Morgen unsere schwedischen Nachbarn, die am Abend noch auf unserer Steuerbordseite festgemacht haben, auf Trapp bringen.

Das Dinghy bringt nicht nur unseren Anker sicher in Position, sondern auch einen Teil der Crew zum nahegelegenen Robbenfelsen. Die Kameras sind gezückt – die Robben sind wach.
So wach und neugierig, dass es sie nicht auf ihrem Felsen hält. Nach ein paar Momenten sind wir von Robben umzingelt. Von allen Seiten große schwarze Augen die uns beobachten – hoffentlich springt der Motor wieder an.
Heile zurück bei der Cassio und glücklich über die halbvollen Speicherkarten der Kameras startet der Regen – und der Wind.

Der Wecker für unsere schwedischen Nachbarn am kommenden Morgen ist der Motor unsers Beibootes. Nach unserer ersten Runde mit dem Dinghy zum Robbenfelsen rührt sich am schwedischen Deck jedoch noch nichts. Auch die Extrarunde vom Skipper reißt die beiden nicht aus dem Schlaf. Jedoch kommen wir ohne sie nicht los. Unsere Heckankerleine liegt unter ihrer.
Endlich sind die beiden plus Hund auf den Beinen und die Leinen werden neu verlegt. Morgensport mit Leinen und Dinghy. Nun können wir Hallands Väderö bei trockenem Wetter verlassen.

Jul

23

Aufgrund des Regens nutzten wir die Regenpause am Vormittag, um die bekannte Höganäs Keramik einmal näher kennenzulernen. 

Schnell wurden auch passende Teile gefunden und wir nennen nun eine Teekanne unser eigen, diese wurde nach der Rückkehr (wie erwartet man es anders mit dem lauten Prasseln über uns) eingeweiht. 

Jul

22

wpid-20170722_131747-691746640.jpg

Auf nach Sverige hieß es für uns heute. Nach einer guten Überfahrt und wieder keinem Zusammenstoß mit der Fähre Helsingborg-Helsingör, fahren wir zügig und gut nach Höganäs.

wpid-20170722_120623.jpg

Der Großteil der Crew macht sich nach einem Badeausflug einer Minderheit auf den Weg in die Stadt. Höganäs hat nicht nur seine Keramik zu bieten sondern auch viele unschwedische Häuschen aus gelben Backstein. Wir verlassen den ICA Quantum mit ausreichend Frischfleisch, um abends den Grill anzuwerfen. Zu unserer Überraschung wurde die Kuchenbude ganz alleine aufgebaut, so dass wir uns dort vor dem vorhergesagten Regen in Sicherheit bringen konnten.

wpid-20170722_160924.jpg

Das war auch nötig:

Den Rest des Abends und der Nacht regnete es abwechselnd mal stärker, mal schwächer. Ruhig ließen wir den Abend ausklingen.

Jul

21

Damit wir endlich komplett werden können, mussten wir uns heute auf den Weg nach Kopenhagen machen.

Von Rødvig aus ging es los gen Norden, leider mit wenig Sicht auf die Kreidefelsen. Immer fleißig am Tröten und mit einem Ausguck auf dem Vorschiff, ging es am Fahrwasser vorbei langsam durch die helle Suppe. Als dann noch ein Nieselregen einsetzte, machten es die Tropfen auf der Brille noch schwerer Schiffe auszumachen, das AIS erwies sich jedoch als große Hilfe.

Eigentlich nicht überrascht hätten wir sein müssen, als der Mayday-Fall in 3Sm Entfernung funkte, er würde den Rettungshubschrauber zwar hören, jedoch nicht sehen. Erst das wenige Minuten später eingehende Rettungsboot konnte den Kontakt herstellen und der Deutsche mit Herzinfarkt wurde wohl abgeborgen. Auch wir hörten den Hubschrauber anschließend nah vorbeifliegen, jedoch konnten auch wir nichts sehen.

IMG_3665

Kurze Zeit später machten wir am Flughafen Kopenhagen fest und der Nebel lichtete sich, während wir auf unser 5. Crewmitglied warteten. Komplett machten wir noch einen kleinen Sightseeing Abstecher nach Kopenhagen und liegen nun sicher in Skavshoved. Die Taccos am Abend entschädigen nun auch für den aktionsreichen Segeltag.

Jul

18

Gestern Mittag erreichten wir nach einem kurzen, aber knackigem Schlag Nyborg, um zwei Crewmitglieder Richtung Bahnhof in ihren Berufsalltag zu entlassen – bis hoffentlich nächstes Jahr auf ein Neues!

Heute ging die große Reduzierung weiter: Erst der Wind, dann die Welle, schließlich die Ruhe vor der idyllischen Insel Egholm: Tausende Möwen brüteten an deren Ufern! Ein kurzer Ausflug mit dem Schlauchboot, die Mücken erlauben keinen längeren Aufenthalt an Land, führte uns nur wenig über die Insel. Rehe, Hasen und natürlich Möwen sahen wir trotzdem aus der Nähe.

IMG_3666

Dies störte das abendliche Grillen aber in keiner Weise, gemütlich neigte sich der Tag zu Ende – so langsam auch das Bier im Kühlschrank – gut, dass unter den Sitzbänken noch Nachschub wartet.

Jul

16

Trotz großzügigem Schluck edlen Tropfes zu Beginn des Törn, zeigte Rasmus sich heute von seiner undankbaren Seite.
Kurz nach dem Lichten des Ankers und der Fahrt aus der Schlei, überraschte uns die Ostsee mit ordentlich Wind, Regen und Welle. So wurden die Segel auf dem Weg bis Marstal Stück für Stück gerefft, da sich Wind und Welle auf wissenschaftlich gemessene 7 Bft. und sehr subjektive 5 Meter Seegang steigerten.

IMG_3588

Nachdem wir Marstal passiert hatten, beruhigten sich Mägen und Ostsee wieder; trotz Regen beste Segelbedingungen. Während sich eine Hälfte der Crew von den Strapazen auf den Matratzen unter Deck erholte, vergnügte sich der Rest mit Kurzhörbüchern aus einer wasserdichten Box an Deck. Lautstarken Shanties zum Trotz, erwachte die schlummernde Crew erst beim Starten des Motors – nach 9,5h und 55sm hatten wir das idyllische Lundeborg erreicht. Beim Abspülen stellten wir dann fest, dass die dem Ableger zugedachten Gläser unbenutzt im Schrank standen. Rasmus war also zurecht undankbar – selber schuld!

Der Abend gestaltete sich dann jedoch sehr viel freundlicher. Nachdem wir den schönen Hafen und das kleine Örtchen im Sonnenschein erkundet haben, gingen drei Crewmitglieder, die anscheinend noch immer nicht genug Wasser abbekommen hatten, am schönen Badesteg schwimmen. Nicht nur das kühle Nass empfing sie – auch zwei nette Schweinswale gesellten sich in kürzester Entfernung dazu :)

Jul

15

wpid-20170714_1849341364867359.jpg

Die Abreise zog sich diesmal über einen längeren Zeitraum hin. Eine gute Vorbereitung und Planung war also das A und O. Als Crewmitglied 3 und 4 am Bahnhof in Eckernförde eintrafen wurden sie sogleich mit dem Handwagen empfangen und zum Einkaufen eingespannt. Voll beladen ging es zurück zur Cassiopeia.

Nachdem schon alles eingeladen und das ein oder andere Bier getrunken war, kamen die Autofahrer als letzte kurz vor der Schlafenszeit. Mit mehr Bier und auch Boot (endlich ist die Cassiopeia dank Beiboot wieder komplett).

Ein neuer Bäcker, Martin wird es freuen, direkt am Hafen! Wir kaufen zweimal den Sprottenmix und als Highlight Quarkbrötchen in Fischform – putzig und lecker zugleich. Schnell geht es danach los.

Heute sind wir nun wegen schwachen bis nicht-vorhandenem Windes unter Motor nur bis Maasholm gekommen. Morgen verspricht der Wetterbericht jedoch deutlich mehr und wir freuen uns auf einen langen Segeltag.

Bevor der Tag sich jedoch dem Ende neigt, findet das obligatorische Schwimmen statt. Wir trotzen 13°C und der Verweigerung von 2/6 der Crew.

wpid-IMG_20170715_184104.jpg

Jul

26

Jaaa…. Das kommt daher, dass wir uns in den letzten Tagen nur in den WLAN-freien Schären herumgetrieben haben. Mit verstärkter Crew verließen wir den Partyhafen in Visby und freuten uns auf die ruhigen Schären. Unsere Erwartungen wurden übertroffen, denn schon am nächsten Abend legten wir an einem wunderschönen Felsen an. Zugegeben: einige Versuche haben wir gebraucht, bis die Cassiopeia sicher lag, denn der zusätzliche Anker, den wir für einen Heckanker hielten, wollte sich mit seinen schmalen Haken einfach nicht fest in den Schlickboden eingraben lassen. Die Lösung für dieses Problem fanden wir, indem wir den Buganker ans Heck führten: et voilà!

DSC_0402

 

DSC_0426

Die Badeklamotte war in Rekordzeit übergeworfen und der Badedonut aufgepumpt – PLATSCH!!! Die experimentierfreudige Crew kam dann auch schnell auf die Idee, dass es doch wunderbar aufregend wäre, den Donut hinter dem Dingy herzuziehen: ein großer Spaß sowohl für die Zuschauer, als auch für die direkt involvierten Crewmitglieder.

 

Badespaß

Badespaß

Die nächsten Tage waren von ausgiebigem Badespaß, Sonnenschein und Schärengängen erfüllt – also genau nach unserem Geschmack. Nach den eher kleineren Schlägen der letzten Tage nahmen wir uns für heute mal wieder etwas mehr vor (etwas mehr als 40 sm). Nach dem morgendlichen Badespaß ging es direkt los Richtung Trosa. Gefrühstückt wurde bei wenig Seegang an Deck, während wir durch die Schäre schipperten. Später am Tag konnten wir dann seit langem einmal wieder die Wasserdichte unserer Regenkleidung testen und liefen so gegen 16 Uhr in den vollen Hafen von Trosa ein. Nach einigem Hin und Her konnten wir letztlich doch noch einen freien Platz für die Cassiopeia gewinnen und erkundeten noch am Abend das schöne Städtchen, bevor wir uns vor den Mückenhorden unter Deck retteten.

Trosa

Jul

21

Nachdem uns der Mittwoch leider einen Motortag beschert hat konnten wir wenigstens das Ankern in Grankullavik genießen – einer großen Ankerbucht direkt an der Nordspitze von Öland. Durch den langen Sonnentag genossen wir auch das frische Nass und machten uns gestärkt daran, aus Resten ein Nudelgericht zu zaubern (@Thea: Sogar die Dose Würstchen wurde endlich verbraucht). Nach und nach muss man sich durch immer weniger Berge an noch in Deutschland gekauften Vorräten kämpfen. Nahezu die ganze Crew beginnt auch den nächsten Morgen mit einem Sprung in die Ostsee.

Endlich wagten wir den Absprung nach Gotland, diesmal mit deutlich mehr Wind, jedoch konnten 40SM ohne Wende auch an den Kräften zehren. Die Kirchentürme des mittelalterlichen Visbys wecken Vorfreude, auch durch Nils Erzählungen einer ruhigen, mittelalterlichen Stadt. Als wir uns jedoch an den High-Speed Fähren vorbei gemogelt hatten, dröhnt uns laute Musik entgegen – unterstützt von einem Feuerwerk beim Anlegemanöver. Auch vom Nachbarboot kommen Technosounds und die bunte Lichterkette um den Baum gewickelt lässt uns böses erahnen. Der Skipper?? des Bootes erläutert uns ungefragt, dass man einige Plätze weiter die Ladys einfacher aufs Boot locken könnte, er jedoch auch hier viel Spaß, laute Musik und Party machen wollte. Wir fürchten langsam ernsthaft um die Nachtruhe. Endgültig klar wird es dann durch die Frage, ob wir nicht Kokain oder andere Drogen zu verkaufen hätte, er würde auch jeden Preis dafür zahlen (die Größe seines Bootes zeigt, dass zumindest Geld hier nicht das Problem wäre) wird uns klar, was für Vorteile ein Ankerplatz in der Bucht doch haben kann.

Augen zu und durch die feiernden hindurch (weiter hinten im Hafen wird schon auf den Luxusyachten mit Champagner in der Hand wild getanzt) schaffen wir es doch in einige ruhige Ecken von Visby vorzudringen. Hier zeigt sich die Wahrheit von Nils Aussage, Visby ist in der Tat eine tolle, alte Stadt mit nahezu intakter Stadtmauer und zahlreichen Kirchenruinen.

Jul

19

Die Alster der Marine aus Eckernförde gibt uns beim gleichzeitigen Auslaufen noch etwas heimische Gefühle, jedoch trennen sich unsere Wege schon nach einer halben Meile im Fahrwasser – warum die Scherenwelt auch gleich verlassen?

Alster

Vorbei an malerischen Schwedenhäuschen gleiten wir durch die Schärenwelt vor Karlskrona gen Öland. Einige Meilen führt uns der Nachmittag noch an der Festlandküste nach Norden bevor wir in einer kleinen Bucht den Anker werfen. Wir erkunden noch eine Schäreninsel und runden den Tag mit einem leckeren Grillfest beim Sonnenuntergang ab.

Schärenexkursion

 

DSC_0277

Geweckt von den energischen Rufen der Kormorane starten wir in den nächsten Tag. Durch den mangelnden Wind aus Norden müssen wir erst einmal die Maschine anwerfen. Was sollen wir sagen, Sonne satt – Hitze – Schatten?? Nach 15 Meilen ziehen auch mal kleine Wölkchen auf, die uns etwas Schatten bringen und vor allem auch genug Wind (nun aus Süden), der den Gennaker stehen lässt. Beim gemütlichen plätschern des Wassers verbringen wir so einen gemütlichen Segeltag, der uns bis nach Timmernabben (südlich von Mönsterås) bringt.

Kalmar

Kalmar

Vor lauter malerischen Häusern und Schwedenwäldern finden wir fast den Weg zur Waschmaschine auf dem Campingplatz nicht. Erste Hausbaupläne werden dabei schon diskutiert.

Jul

17

Puh, der Wecker um 0500 ist nie ein schönes Zeichen, toll jedoch die Ruhe am Morgen (und kein Regen!). Die Ausfahrt wird uns von einer Robbenhorde versüßt, die neugierig schaut, uns jedoch leider doch nicht folgen will – zum Verdruss einiger Crewmitglieder.

DSC_0239[1]

Kurz nachdem die Segel gesetzt sind und das GPS 46SM bis zum nächsten Wegpunkt anzeigt fallen die ersten Augen zu – gut, dass der Skipper sein Hörbuch (wieder-)entdeckt hat. Nachdem Svenja die Cassiopeia die ersten Meilen durch die recht sportlichen Wellen gesteuert hat, steht der Skipper einen Großteil davon aufmerksam und gespannt am Steuer. 6,9 Knoten im Durchschnitt bestätigen, dass die Kombination ‚Hörbuch+Segeln‘ eine gute Kombination ist. Die letzten Crewmitglieder wachen in der Hafeneinfahrt von Karlskrona wieder auf, als das Kommando ‚Segel einholen‘ erschallt.

Der Spaziergang durch Karlskrona fällt schwieriger als gedacht aus – von der Bergigkeit sind wir etwas überrascht. Auch die Bausubstanz der Stadt ist eher ‚interessant‘: schöne Schwedenhäuser finden sich neben doch sehr einfachen Wohnhäusern wieder. Dann aber noch ein Höhepunkt des Tages: Endlich stößt auch unser vorletztes Crewmitglied dazu: Nils wird vom Bahnhof abgeholt.

Velkomma till Sverige

Um den Geburtstag eines Crewmitglieds gebührend zu feiern, gönnen wir uns eine Pizza. Durch den guten Geschmack abgelenkt und mit den Eigentümern scherzend, bewegen wir uns danach wieder zufrieden Richtung Hafen. Als wir (also besonders Anja und Svenja) noch kurz vor einem Geschäft Halt machen, um schöne Lampen anzuschauen, kommt dann allerdings einer der Mitarbeiter zu uns und fragt, ob wir nicht noch bezahlen wollten – Ups.