Aug

17

Der Tag beginnt regnerisch und wir frühstücken etwas länger. Zum Mittag verziehen sich die dunklen Wolken und wir machen einen Spaziergang durch Klintholm und am Strand entlang. Auch einige Reiter mit ihren Pferden sind am Strand und nehmen ein kleines Bad in den Wellen. Abends nutzen wir noch den Grillplatz direkt vor unserm Steg und genießen das Essen an frischer Luft.

Aug

16

Wir verlassen Kloster und steuern aufmerksam durch das teilweise enge Fahrwasser. Draußen ist dann doch wieder etwas mehr Wind als vorhergesagt, so lassen wir zunächst das Reff 1 und eine etwas eingedrehte Fock. Unser Ziel ist Dänemark, am liebsten würden wir Hesnäs ansteuern, sofern die Windrichtung dies zulässt. Unterwegs nimmt der Wind sogar wie versprochen ab, sodass wir beim Setzen der Gastlands Flagge sogar volles Tuch haben. Allerdings beschert uns eine dunkle Wolke einen ordentlichen Winddreher und wir müssen unser Tagesziel nach Klintholm verlegen. Letztlich keine schlechte Entscheidung, wir finden jedenfalls einen guten Liegeplatz und wie auch schon in Kloster haben wir Nachbarn die Bereits seit Mai unterwegs sind und jetzt erst mal nach Hause zurück wollen. Wir hätten da auch so unsere Ideen.

Aug

15

Wir wissen nicht genau woher der Leuchtturm seinen Namen hat, aber es hat bestimmt etwas mit den vielen Sanddorn-und Hagebuttensträuchern zu tun, die den Weg dahin säumen. Wir steigen hinauf und genießen einen beeindruckenden Blick über Hiddensee, die Boddengewässer und die Ostsee. Im Leuchtturm lesen wir noch etwas über das arbeitsreiche Leben der Leuchtturmwärter, als der Leuchtturm nicht elektrisch sondern noch ein richtiges Leuchtfeuer war. Zurück im Hafen erleben wir einen Hafenmeister in seinem Element. Wenn nötig werden Chartercrews lautstark in die Boxen gelotst. So viel Aufmerksamkeit und Initiative haben wir noch in keinem anderen Hafen erlebt.

Aug

14

Der Wind weht günstig aus West als wir Lohme verlassen, allerdings etwas mehr als die vorhergesagten 4 Windstärken, so kommen wir bis Kap Arkona auch unter Reff mit über 7 Knoten gut voran. Am Kap erwischt uns ein ordentlicher Regenschauer und wir müssen mit 9 Wenden gegen an. Der Wind ist zwischenzeitlich bei 6 und es türmen sich einige Wellen auf, die erst wieder im Schutz von Hiddensee kleiner werden.

Die letzte Etappe tasten wir uns mit Motor durch das enge Fahrwasser nach Kloster. Mit einem kurzen Spaziergang zum Strand beenden wir den Tag.

Aug

13

Als wir wach werden, klopfen Regentropfen auf die Luken, beste Gelegenheit um sich noch einmal um zu drehen und einen Hafentag einzulegen. Die trockenen Phasen des Tages verbringen wir mit einem Spaziergang und der weiteren Reiseplanung.

Aug

12

Mövengeschrei und heftiges Rucken von Cassiopeia in den Leinen wecken uns. So sind wir recht früh auf den Beinen, melden uns beim Hafenmeister und der Dusche. Auf dem Hafenparkplatz stehen bereits etliche Reisebusse, die ihre Fahrgäste an die Fahrgastschiffe abgeliefert haben für eine Tour zur Kreideküste. Wir machen unsere persönliche Tour und lassen uns bei 4-5 BFt vom Vorsegel an der malerischen Küste vorbei ziehen. Unser heutiges Ziel ist nicht weit, so treffen wir auf einen fast leeren Hafen Lohme. Bei dem später folgenden Hafenkino ändert sich das und am Abend bei Sonnenuntergang sind nur noch wenige Plätze frei. Wir steigen noch die 260 Stufen zum Ort empor, um die Aussicht von oben zu geniessen.

Aug

11

Es weht noch recht ordentlich und es kühler geworden. So starten wir kurz nach elf und setzen in der hafenausfahrt zunächst das halbe Vorsegel. Damit geht es schon flott voran. An frühen Nachmittag rollen wir komplett aus um die 6 Knoten zu halten. Und am Nachmittag geht der Wind auf 4 Bft zurück und wir nehmen das Groß dazu. So rauschen wir mit über 7 Knoten und Sonnenschein gen Rügen. Perfektes Segelwetter. 10 Meilen vor Sassnitz dreht  der Wind und wir müssen noch einige Kreuzschläge zum Ziel machen. Wir erreichen unser Ziel gut gelaunt und auch das Anlegen gelingt der Kapitänin auf Anhieb. DSCI5744 DSCI5771

Aug

11

Als wir aufstehen sind es bereits 26 Grad, und frühstücken lang. Wir hoffen der Segelmacher meldet sich bald um uns unser Vorsegel zurück zu bringen. Nach langer Suche hatte Ulla jemanden gefunden der unser Vorsegel nähen kann. Gleich nach dem Frühstück bringt der Segelmacher das reparierte Segel zurück. So können wir unseren Ausflug starten. Zuerst fahren wir Richtung Stand und Mühlenfeuer. DSCI5727Hier können wir auch ein schönes Bad in der Ostsee nehmen und die Sonne genießen. Wir haben inzwischen unsere Reisepläne geändert. Wegen der schlechten Wetterprognose gönnen wir uns diesen längeren Aufenthalt in Swinoujscie. Später kaufen wir noch einige Lebensmittel und fahren zur Promenade. Unglaublich wie viele Menschen aus Deutschland hier unterwegs sind. An den gesprochen Sprache können wir nicht entscheiden in welchen Land wir sind. Im Hafen zurück verstauen wir noch die Fahrräder und schlagen das Vorsegel wieder an. Dabei werden wir heftig von Mücken angegriffen.

 

Aug

9

Die Sonne braucht lange um uns wach zu machen. So frühstücken wir spät und besteigen danach unsere Fahrräder. Mit der kostenlosen Fähre setzen wir auf die Ostseite über und radeln zum Leuchtturm Swinoujscie. DSCI5694Er leuchtet seit 1857 und ist mit 65 Metern einer der höchsten der Welt und wir müssen 300 Stufen erklimmen bis wir von oben eine herrliche Aussicht bekommen. Wir sind im Training, die Stufen nach unten gehen schon viel leichter.DSCI5711

Zurück an Bord gibt ein leckeres Steak bei Sonnenschein an Deck.

Aug

8

Wir legen nach dem Frühstück bei klarem Himmel ab. Zuerst müssen wir das Fahrwasser der Dziwna zum Stettiner Haff motoren, nach einigen Tonnen können wir Segel setzen und kommen bei westlichem Wind mit einigen Kreuzschlägen zur Einfahrt der Swina. Mehr eine Kanal denn ein Fluss. Hier begegnen uns einige große Schiffe und wir fahren an zwei Arbeitsschiffen vorbei, die den Kanal schiffbar halten. Da wir recht früh im Hafen sind laden wir noch die Fahrräder  aus und drehen eine Runde durch den Kurpark und die Promenade.DSCI5657DSCI5662DSCI5672

Aug

7

Wir legen einen Hafentag ein und besuchen am Vormittag das regional Museum. DSCI5587Nach einer Kaffee und Kuchen Pause gehen wir auf die andere Seite der Dziwna und besuchen das Wikingerdorf. Man erzählt uns über das Fest am vergangenen Wochenende. Zum Glück für uns sind die Menschenmassen wieder abgereist und wir können uns alle Häuser der verschiedenen Handwerker ungestört anschauen. Sehr schön ist auch der Spielplatz im Wikingerstil für die Kinder. Wir verbringen einige Stunden und werden fast zu Wikingern, zur Stärkung gibt es zwischendurch obstgefüllte Hefestücke aus dem mit Holz befeuerten Ofen. Sehr lecker. Kaum sind wir an Bord zurück zieht ein ordentliches Gewitter über Wollin. Danach können wir noch den Sonnenuntergang bei einem Glas Rotwein genießen.

Aug

6

Der Tag beginnt freundlich, wir frühstücken bei Sonnenschein und lichten danach den Anker und ziehen den Genaker hoch. Die Maschine hat Pause. DSC_0186So geht es flott voran. Bei 7,5 Knoten Fahrt und von hinten kommenden Dunklen Wolken bergen wir vorsichtshalber den Genaker. Nur um ihn 15 Minuten später wieder zu setzen. Der Regenschauer war nur kurz. So kommen wir weiter gut voran bis der Wind auf Ost dreht und schwächer wird. Davon hat der Wetterbericht nichts gesagt. Der Genaker kommt wieder in den Sack und kaum ist er verstaut fängt es an wie aus Eimern zu schütten und noch dazu gewittert es recht heftig.DSC_0197

So erreichen wir recht feucht die Einfahrt nach Wollin, wo uns ein nicht in der Mitte liegende Mittentonne einen Haufen Sand unter dem Kiel beschert.

Mit reichlich Schräglage kommen wir wieder frei und erreichen bei Sonnenschein Wollin. Wir machen an einer Heckboje fest und können so auf das Wikingerdorf auf der anderen Seite der Dziwna schauen. Wir beenden den Tag mit einem kurzen Gang durch Wollin.DSCI5572DSCI5582DSCI5586DSC_0209

Aug

5

Wir verlassen Peenemünde ziemlich früh bei schwachem Wind.

So bringt uns der Motor durch den Peenestrom nach Wolgast. Bis zum Brückenöffnung haben wir genug Zeit um an einem Pfahl eine Kaffeepause einzulegen.Wolgast

Auf der Lürsen Werft sehen wir sechs  fertige Schnellboote am Land. Und weiter geht’s durch eine schöne Landschaft bis zur Zechiner Brücke, hier müssen wir nur kurz warten.DSCI5543

Kurz danach fahren wir noch an der Kaminer Hubbrücke vorbei, heute nur noch eine Ruine, war es zu früheren Zeiten sicherlich ein imposantes Bauwerk.DSCI5553

Einige Meile später ankern wir im kleinen Haff kurz vor Mönkebude. Bei einem Glas Rotwein und Sonnenuntergang versucht Ulla noch ihr Anglerglück,…leider erfolglos.DSCI5570

Aug

4

Bereits um 8 lösen wir die Leinen und bewegen uns Richtung Ziegelgrabenbrücke, die schon um 8:20 Uhr öffnet. Mit etlichen anderen Frühaufstehern fahren wir hindurch. Nach der Brücke setzen wir das Vorsegel und lassen uns vom Westwind durch den Strelasund ziehen. Bei herrlichem Sonnenschein frühstücken wir an Deck. Anschließend können wir den Gennaker setzen. DSC_0057So kommen wir bei etwas zunehmendem Wind zügig voran. Bereits um 15 Uhr sind wir  in Peenemünde Nord fest.  Ein schöner kleiner neuer und moderner Hafen.DSC_0112

Nach dem Anlegebier machen wir die Fahrräder klar und radeln nach Peenemünde. Wir besuchen kurz das technische Museum und beenden den Ausflug mit einer Fischsuppe an Bord der Katzenhai.DSC_0122

Aug

3

Unser Urlaub fängt früh an. Genau um 4 Uhr klingelt der Wecker und eine Stunde später starten wir Richtung Stralsund. So entgehen wir der angekündigten Reisewelle und 5 Stunden später begrüßen uns die Strelasund Wellen bei herrlichem Sonnenschein.

Cassiopeia und Crew erwarten uns bereits und mit Hilfe von zwei Hafenkarren wandert der Inhalt des Bullis an Bord von Cassiopeia. Nachdem der Proviant verstaut ist, besuchen wir das Ozeaneum. Die Vielfalt der Aquarien und darin schwimmenden Fische ist beeindruckend. Sogar ein Sandhai schwimmt direkt vor unseren Augen vorbei. Gut das noch eine Glaswand dazwischen ist.

Zum Ende legen wir uns entspannt auf den Meeresgrund und sehen über uns die Wale. Dabei lauschen wir den Berichten über die verschiedene Arten und ihren Stimmen.unter Walen

Beeindruckt verlassen wir das Meeresmuseum und verbringen noch etwas Zeit im alten Hafen.

Auf dem Rückweg zu Cassiopeia stärken wir uns noch mit einem leckeren Matjes, bevor wir den Tag auf dem Vorschiff bei einem Glas Rotwein ausklingen lassen.Stralsund

Mai

3

Das Wetter hat sich nur wenig verändert, nur der Himmel blau eingefärbt. Zum Nachmittag sind Regen und Graupelschauer vorhergesagt. So lösen wir zur Öffung der Tankstelle die Leinen. Mit gefülltem Tank fährt Cassiopeia gen Eckernförde, Graupelschauer Maria Jose und Louise zu den Charterbasen.20190503_121219-kl

Rechtzeitig vor einem größeren Graupelschauer hat Cassiopeia die Kuchenbude in Eckernförde aufgebaut. Damit geht ein weiterer Maitörn mit vielen neuen Erlebnissen zu Ende.

Mai

2

Das Wetter ist noch etwas extremer. Wir beschließen einen Hafentag. Ein Teil der Maisegler nutz die Zeit für einen kulturellen Ausflug nach Kiel. Andere bleiben an Bord und genießen die Ruhe, trinken Kaffee und erzählen über die Segelerlebnisse.

Am Abend sind alle wieder versammelt und nach einigen Gruppenfotos wandern wir zum “Mövenschiss”, einem Lokal im Olympiazentrum. Hier gibt es nicht nur einen „Mövenschiss“ als Aperitif, sondern auch sehr leckere Gerichte beim Abschlußessen. Die Stimmung ist gut und wir haben einen vergnüglichen Abend mit vielen Geschichten von diesem Mai- und anderen Törns.

Mai

1

Wir haben Größeres vor, so klingelt ausnahmsweise Mal der Wecker und das auch noch sehr früh. Es hat sich viel Wind angesagt und so lösen wir bereits um 9 Uhr die Leinen. Zunächst geht es unter Maschine durch den Fehmarn Sund. Hinter der Sund Brücke ziehen wir das Vorsegel zu dreiviertel und unter schweren Bedingungen kreuzen wir der Küste entlang. Auf Backbordbug haben wir erträgliche Wellen und eine gute Geschwindigkeit, dafür kommen wir dem Ziel nur wenig näher. Auf Steuerbordbug bremsen uns die Wellen immer wieder aus, dafür ist die Richtung fast richtig. Maria Jose haben wir schnell hinter uns aus den Augen verloren. Louise, die etwas später gestartet ist sehen wir in einiger Entfernung langsam vorbeiziehen. Scheint wirklich besser zu segeln. Nach 19 Wenden sind wir in der Kieler Förde und motoren das letzte Stück nach Strande. In der Dämmerung sehen wir noch etwas Dunkles im Fahrwasser, was sich bei näherer Betrachtung als Schubverband entpuppt. Schließlich finden wir auch noch im Halbdunkel die Einfahrt von Strande. Ein Taschenlampensignal zeigt uns einen für Cassiopeia frei gehaltenen Liegeplatz. Wir sind sehr erstaunt, als Oliver unsere Vorleine annimmt.  Letztlich hat nur die Cassiopeia den längsten Teil der Strecke ersegelt und nur durch den Einsatz des Dieselsegels konnten die beiden anderen Schiffe das Ziel schneller erreichen.

Apr

30

Für heute ist Flaute angesagt und anscheinend dafür für die nächsten Tage umso mehr Wind. Wir entscheiden uns nicht in Wismar in den Mai zu tanzen sondern stattdessen zurück Richtung Fehmarn zu fahren. Trotz der Fahrempfehlung des Hafenmeisters bleibt Louise etwas im Fahrwasser hängen. 40 cm mehr an Tiefgang machen sich eben bemerkbar. Bei schönstem Sonnenwetter setzen wir vor dem Hafen Segel und kommen mit leichter Brise voran. Leider schläft die Brise nach zwei Stunden ein und wir müssen den Motor zur Hilfe nehmen. Dafür erwacht bei der Cassiopeia Crew die Partystimmung. Als Highlight begleiten uns dabei etliche Schweinswale. Die mit ihren Sprüngen manchen Jubelschrei auslösen und die geballte Foto und Videoausrüstung an Deck bringen.vs190505-002

Die Louise wird dabei mehrfach umrundet, es scheint fast so, als ob die Schweinswale ihre Freude daran haben zu zeigen, dass sie viel schneller sind.

Nach dieser Vorstellung frischt der Wind sehr schnell wieder auf und wir kommen mit rauschender Fahrt in Burgtiefe an.

Zu später Stunde macht sich Louise mit Unterstützung vom Cassiopeia Skipper noch zu einer kurzen Nachtfahrt auf. Mit zwei Taschenlampen suchen wir die Fahrwassertonnen und holen Piotr  in Burgstaken standesgemäß ab. Zurück am Liegeplatz können wir mit einer Flasche Bier auf den 1. Mai anstoßen. Einige Mitsegler haben es sogar noch  geschafft ein Lokal mit Livemusik zu finden und dort in den Mai zu feiern.

Okt

14

Der Wetterbericht hat ein sommerliches Wochenende versprochen. So haben wir alles stehen und liegen gelassen um nochmal mit Cassiopeia sonnige Tage zu genießen. Da waren wir nicht die Einzigen, 40 Gastlieger besuchen den Hafen.pferde

drei sup

Wir haben ihn verlassen um auf der Förde zu segeln und in der Mittagspause zu ankern. Dabei sehen wir am Strand einige Pferde mit Reiter, auf dem Wasser Stand Up Paddler und Motorboote, die zu schnell für die Kamera sind.

Das hat den Schweinswal nicht gestört als er sich kurz mal zeigt. Uns auch nicht, bei den schönen Sonnenuntergängen.

schweinswal

goldener Oktober-m

Aug

23

DSCI4743Es ist noch Enten- bzw. Möventeich als wir Mommark verlassen. Doch schon bald zeigt sich ein kleines Lüftchen, zwar nicht aus der vorhergesagten Richtung, aber es geht schon mal voran. Nachdem wir die Südspitze von Als hinter uns gelassen haben ändert sich rapide die Windrichtung und auch die Stärke nimmt zu.

 

 

August2018-120Mittags weht es sogar die Nudeln vom Löffel, als wir uns etwas stärken wollen. Die Flensburger Förde empfängt uns fast schon stürmisch. Mit einem Reff kreuzen wir dem heimatlichen Liegeplatz entgegen.

 

 

 

 

 

August2018-121Zum Abschluss bleibt die Kombüse kalt und wir gehen Essen. Zufälligerweise gibt es am Rathausplatz nicht nur gutes Essen sondern heute auch Livemusik. So klingt der Törn Abend nach 331 Semmeilen mit beschwingten Rhythmen aus.

Aug

22

August2018-118Der Wind hat auf Süd gedreht, so kreuzen wir Richtung Svendborg Sund. Es ist immer wieder schön hier durch zu fahren, auch wenn oft Verkehr wie auf der Autobahn ist. Das Wetter ist kaiserlich und wir schaffen fast alles unter Segeln. 

August2018-119Später sehen wir einen Großsegler der von Kitern umschwärmt wird. Dieses Schauspiel können wir etliche Meilen beobachten, bis wir Soby achteraus haben.

Schließlich legen wir wieder in Mommark an, diesmal komfortabel im Innenhafen. Wir sind noch nicht richtig fest, haben wir schon zwei Nachbarlieger. Der Hafenmeister hilft persönlich beim Anlegen.

Aug

21

August2018-116Bei 3 Windstärken aus NW verlassen wir Kerteminde, zuerst als Schmetterling. Als der Wind nachlässt nehmen wir doch lieber wieder den Genaker. Damit kommen wir gut durch die Beltbrücke bis nach Lohals. Wir finden noch einen Platz bevor es voll wird in Hafen und bekommen kurz Besuch vom Hafenkater.

August2018-117

DSCI4709

Aug

20

Wir legen einen weiteren Hafentag ein, der Himmel ist blau und der Windmesser zeigt 6.August2018-110Also stellen wir nach dem Frühstück die Fahrräder an Land und fahren nach Ladby. Hier ist ein Wikingermuseum um das Grab eines Wikingerfürsten entstanden. Er wurde auf seinem 21m langem Schiff zusammen 11 Pferden bestattet. Die Ausgrabungsstätte kann man unter einem Erdhügel besichtigen. Ein Nachbau des Schiffes liegt am Steg des Kerteminde Fjord, 5 Jahre hat es gedauert dieses Schiff mit der Methoden die den Wikingern nachzubauen.

August2018-114

August2018-111

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Rückfahrt wird durch einige Pump Pausen unterbrochen, Ullas Hinterrad macht schlapp.

August2018-113

 

 

Nachdem wir dies bei einer Kaffeepause geflickt haben besichtigen wir noch die Schwanenmühle, die Altstadt mit der Eisdiele und den Fischeihafen.

 

 

 

 

 

 

August2018-112Auf dem Rückweg sehen wir noch die Übungsstunde vom Ruderclub und der Segeljugend in dem für so viele Boote doch recht kleinen Hafenbecken.

Aug

19

August2018-115Der Wind hat nachgelassen und so verlassen wir bei 4 Windstärken Langør. Nachdem wir uns durch die östliche Ausfahrt getastet haben setzen wir das Vorsegel und kommen damit bei 4-5 Bft gut voran. Nachmittags lässt der Wind nach, wir sehen gerade einen Traditionssegler vor uns, also setzen wir auch das Groß und fahren vorbei. Allerdings nimmt der Wind bald wieder zu und wir entscheiden uns für das Reff 1.

So kommen wir bis Romsø wo wir für die letzten Meilen wieder ausreffen. Um nach Kerteminde zu kommen reicht eine Wende und wir legen komfortabel längseits am Stegkopf an.