Mai

22

Das schönes Wetter hat uns erlaubt wieder Segelspass zu haben und wie wir dachten auch andere.  Die Eckernförder Bucht war richtig voll , von Optis bis zu großen Segler. DSC00352DSC00339

 

 

Der Hafen der ist bis zum letzter Liegeplatz belegt. Vor dem Hafenmeister Büro bildet sich eine lange Schlange. Und als wir von unserem Tagesausflug zurück kommen erwartet uns auf unserem Liegeplatz ein 40 Fuß Boot. Seltsamerweise steht auch das Schild auf grün.  Das war nicht einzige Fall an diesem Tag, auch andere  Liegeplatzinhaber machen diese Erfahrung. Nach einem freundlichen Gespräch und einer Hafenrunde haben wir unseren Platz wieder und die 40 Füße liegen an unserer Außenseite.
So lange  unsere Nachbarländer die Grenzen nicht aufmachen, müssen wir wohl mit solchen Situationen rechnen.

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Mai

10

Als wir im März Cassiopeia von der Plane befreit haben wussten wir noch nicht das uns die Coronazeit so lange trennt. Erst am 7. Mai nach dem lange ersehnten Anruf der Werft konnte Cassiopeia ins Wasser und wir am Tag darauf an Bord. DSC_0307

Bei schönstem Wetter haben wir alles an Bord geschafft und eingerichtet um den nächsten Tag von Strand zu unserem Heimathafen Eckernförde zu kommen.

Wie im letzten Jahr ist auf die Wettervorhersagen nicht immer verlass. Zum Glück für uns, statt dem angesagten Regen und Flaute kommen nach 30 Minuten motoren die Sonne und ein leichter Wind. Damit können wir sogar das neue Vorsegel ausprobieren. So können wir den späten Saisonstart auf dem Wasser genießen.DSC_0064

In Eckernförde ist die Hälfte der Liegeplätze schon oder erst belegt. Stegnachbarn und Hafenmeister freuen sich mit uns das die Saison endlich losgeht. Nur die Veranstalter der Demo auf dem Hafenplatz sind nicht zufrieden mit der noch durch Corona eingeschränkten Freiheit.

Nachdem Ulla einen kurzen Ausflug in luftige Höhe gemacht hat, genießen wir unseren schönen sonnigen Platz auf Cassiopeias Vorschiff mit einem Glas Rotwein.DSC00253DSC_0075

Aug

22

Nach einem morgendlichen Bad, machen wir uns auf die letzte Etappe.DSC_0669 Der Wind kommt aus Süd, so heißt es wieder kreuzen und dabei auch noch auf die großen Frachter auf dem Schifffahrtsweg achten. Trotz Gegenströmung kommen wir recht gut voran und können Mittags den Leuchtturm Keldsnor runden. DSC00474Kaum sind wir um die Spitze Langeland herum, dreht der Wind auf West und wird Stunde um Stunde weniger. Als wir nur noch mit einem Knoten unserm Heimathafen näher kommen, starten wir schweren Herzens die Maschine. So lange wie jetzt haben wir sie den ganzen Törn nicht bemühen müssen. Dafür bekommen wir aber noch einen schönen Sonnenuntergang geboten, bevor wir in Eckernförde fest machen.DSCI6004

Aug

21

Am Morgen verlassen nach und nach die Schiffe den schönen kleinen Hafen, wir auch. Zunächst können wir mit nordwestlichem Kurs und vollem Tuch gut segeln. Nördlich Vejrö müssen wir Wenden und Richtung Südwest gegenan. Nach 9 Wenden und 35 Seemeilen machen wir in Spodsbjerg auf Langeland fest. Zu unserer Überraschung ist der Hafen fast leer. DSC_0660Der Hafen ist sehr modern, der Hafenmeisterautomat verschick sogar eine Mail mit der Quittung und Pin für Wlan und Toilette. Nur die alten Pfähle, an denen ich mal eine Achterleine geteert hatte, sind noch da. Wir haben diesmal zum Glück saubere gefunden.

Aug

20

Da es hier schön ist, beschließen wir noch einen Tag auf Femø zu verbringen. Schnelle sind die Fahrräder auf dem Steg und wir unterwegs. Einen ersten Zwischenstopp machen wir bei der Kirche. Von außen ein gepflegter Friedhof mit teilweise sehr alten Gräbern, innen mit interessanten Malereien und einem schönen Votivschiff geschmückt.DSC_0635DSC_0637
Auf der weiteren Fahrt durch beiden Inselorte kommen wir auch durch eine Trollstrasse, in der jede Pappel mit einem Troll geschmückt ist.
Zum Abschluss fahren wir noch zum westlich gelegen Strand und sammeln einige Steine und eine Unmenge Brombeeren, die hier wild wachsen, lecker.
Rechtzeitig zum Hafenkino sind wir zurück und genießen das Programm bei einer Tasse Kaffee. 11 Schiffe aus drei Nationen zeigen uns die verschiedenen Anlegemanöver und lassen uns über die unterschiedliche Herangehensweise staunen.
Am Abend sind alle Crews am Strand versammelt, um den malerischen Sonnenuntergang zu bewundern.DSCI5987DSCI5969

Aug

19

Vormitttags verlassen wir Stubbeköbing und kommen zunächst mit Halbwind gut voran. Wir durchqueren zwei Brücken bei Vordingborg, danach müssen wir anluven und dazu ist der Wind mit zeitweise 6 Bft wieder etwas mehr als erwartet und hat auch schon einige Wellen aufgetürmt. So kämpfen wir uns mit einigen Wenden nach Femö. Ein netter kleiner Hafen erwartet uns. Sogar ein schöner Liegeplatz ist noch für uns frei.
Wir beenden den Tag mit einem Spaziergang am Strand.DSCI5946DSC_0596

Aug

18

Schon früh am Morgen ist geschäftiges Treiben im Hafen zu beobachten. Etliche Crews machen ihre Boote klar und verlassen Klintholm. Wir Frühstücken erst mal in Ruhe, unser Ziel ist nicht weit. Gut gestärkt legen wir dann auch unter Ullas Kommando ab. Der Himmel ist zwar grau und es geht nur ein leichter Wind, aber mit vollem Tuch kommen wir doch gut voran. Bald sehen wir ein Boot das vor uns abgelegt hat, wir kommen langsam näher, das Regattafieber kommt auf und wir können nach einer Weile vorbeifahren. Voraus sehen wir die nächsten. Zunächst müssen wir allerding wenden um nicht ins flache Wasser zu fahren. Die vor uns fahrenden machen es sich einfacher und fahren mit der Maschine gegen an, wie unsportlich. Nach einer weiteren Wende sind wir im Fahrwasser zum Grönsund. DSCI5916Je weiter wir kommen umso mehr Strom haben von vorn, noch dazu lässt der Wind nach. robbeZur Begrüßung taucht kurz eine Kegelrobbe in unserer Nähe auf. Als wir mit 2 Knoten durchs Wasser auf der Stelle stehen, muss der Diesel ran und wir erreichen nach einem kleinen Regenschauer Stubbeköbing. Hier machen wir später noch einen Abendspaziergang und bewundern einen alten Chevrolet und den Sonnenuntergang.DSC_0572DSCI5937

Aug

17

Der Tag beginnt regnerisch und wir frühstücken etwas länger. Zum Mittag verziehen sich die dunklen Wolken und wir machen einen Spaziergang durch Klintholm und am Strand entlang. pferdeAuch einige Reiter mit ihren Pferden sind am Strand und nehmen ein kleines Bad in den Wellen. Abends nutzen wir noch den Grillplatz direkt vor unserm Steg und genießen das Essen an frischer Luft.DSC_0556DSC_0566

Aug

16

Wir verlassen Kloster und steuern aufmerksam durch das teilweise enge Fahrwasser. Draußen ist dann doch wieder etwas mehr Wind als vorhergesagt, so lassen wir zunächst das Reff 1 und eine etwas eingedrehte Fock. Unser Ziel ist Dänemark, am liebsten würden wir Hesnäs ansteuern, sofern die Windrichtung dies zulässt. Unterwegs nimmt der Wind sogar wie versprochen ab, sodass wir beim Setzen der Gastlands Flagge sogar volles Tuch haben. Allerdings beschert uns eine dunkle Wolke einen ordentlichen Winddreher und wir müssen unser Tagesziel nach Klintholm verlegen. Letztlich keine schlechte Entscheidung, wir finden jedenfalls einen guten Liegeplatz und wie auch schon in Kloster haben wir Nachbarn die Bereits seit Mai unterwegs sind und jetzt erst mal nach Hause zurück wollen. Wir hätten da auch so unsere Ideen.DSC_0535

Aug

15

Wir wissen nicht genau woher der Leuchtturm seinen Namen hat, aber es hat bestimmt etwas mit den vielen Sanddorn-und Hagebuttensträuchern zu tun, die den Weg dahin säumen. Wir steigen hinauf und genießen einen beeindruckenden Blick über Hiddensee, die Boddengewässer und die Ostsee. DSC_0488Im Leuchtturm lesen wir noch etwas über das arbeitsreiche Leben der Leuchtturmwärter, als der Leuchtturm nicht elektrisch sondern noch ein richtiges Leuchtfeuer war. Zurück im Hafen erleben wir einen Hafenmeister in seinem Element. Wenn nötig werden Chartercrews lautstark in die Boxen gelotst. So viel Aufmerksamkeit und Initiative haben wir noch in keinem anderen Hafen erlebt.DSC_0511